Es ist immer wieder schön zu sehen, wie man Deutsche provozieren kann und wie dann sofort das deutsche Herrenmenschentum sich so ganz ungeschminkt und ehrlich zeigt. Nichts provoziert deutsche Lehrer*innen oder Politiker*innen oder Sportschau-Moderator*innen so sehr wie fröhliche Menschen ohne Maske. Das liegt natürlich auch daran, dass die Deutschen nichts zu feiern haben bei der EM, sie sind wie schon bei der WM in Russland sehr früh ausgeschieden. Dadurch wird die EM jetzt noch entspannter, auch wenn es natürlich eine Farce bleibt, dass die völlig – völlig – unwissenschaftlichen und nur der Panik und dem totalitären Willen zum Quälen und Beherrschen geschuldeten Coronamaßnahmen keine normale Atmosphäre zulassen. Doch in England halten sich die Fans nicht an die Maßnahmen und deshalb hat jetzt die UEFA offiziell beschlossen, dass man „am Platz“ im Stadion keine Maske mehr tragen muss und bei 75 Prozent Auslastung auch definitiv keine Abstände mehr einhalten wird. Menschen werden singen, jubeln, schreien und sich umarmen, Bier oder Cola, Tränen der Trauer oder des Glücks werden fließen, es werden Festspiele der Emotionen, trotz der Coronapolitik.
In Florida oder Texas gibt es 100 Prozent volle Hallen (!) mit Fans, sei es bei Konzerten oder Boxwettkämpfen.
Ob die UEFA und die britische Regierung ein Virus mittlerweile rationaler einschätzen können als die im unwissenschaftlichen Kokon des Lockdown-Wahnsinns Gefangenen in Germanien, das schert Horst Seehofer nicht. Er steht wie Winfried Kretschmann kurz vor dem Herzinfarkt, wenn er über 20.000 (Kopenhagen), 45.000 (London), 61.000 (Budapest) oder bald 60.000 (London, beide Halbfinals und das Finale) Maskenfreie im Stadion sieht.
Auch die ARD Sportschau ist außer sich vor Wut und kriegt sich nicht mehr ein, analog zu so manchen deutschen Siebtklässlern, die die Maske als zweite Haut verinnerlicht haben. Dass es, wie gezeigt, überhaupt keinen Zusammenhang von „Inzidenz“ und Hospitalisierung oder gar Tod gibt, das verschweigt Seehofer, weil er nicht rational denken kann oder will. Seehofer verschweigt, dass in Bayern viel mehr Menschen sterben als in England – ob „an“ oder nur „mit“ Covid-19 ist völlig schnurz egal.
In UK sterben aktuell 16 (auf D-Land hochgerechnet also 19) Menschen am Tag „an“ oder nur „mit“ Covid-19. In Deutschland sind es viel mehr: 46. Beides sind absolut lächerliche Zahlen, die – gäbe es seriöse Gerichte in England/UK oder Deutschland -, niemals rechtfertigen würden, dass auch nur eine einzige Maßnahme ergriffen wird. Es war schon absurd und irrational bei 900 Toten am Tag (von über 3000 an einem Wintertag) Panik zu schüren, wo wir doch seit Januar wissen, dass es in 2020 so gut wie keine Übersterblichkeit in Deutschland gab und 2021 auch nicht gibt. Und selbst wenn es eine extreme Übersterblichkeit gäbe, was es nirgends gibt, dann hätte das niemals zu einem Aussetzen der Demokratie und der Grundrechte führen dürfen.
De facto sind ja fast alle Grundrechte ausgesetzt bzw. so eingeschränkt, dass sie nicht mehr gelten. Der Maskenwahn Seehofers ist das beste Beispiel für demokratische Folter und unwissenschaftliches Herrschen.
Dabei sind die Regeln der UEFA und Englands bereits irrational und unwissenschaftlich, ja sehr wohl auch totalitär, da in alle Lebensbereiche eingreifend: Es darf nicht ein Mensch ins Stadion, der nicht getestet, geimpft oder genesen ist. WAS geht es Fußballfunktionäre an, ob ich geimpft bin gegen ein Erkältungsvirus, das fast ausschließlich Altersheimbewohner*innen, andere sehr alte und sehr wenige jüngere, aber sehr kranke Menschen befallen hat? Aber England ist eben doch einen Tick weniger totalitär als Deutschland, auch wenn der Impfwahnsinn gerade auch bei jüngeren Menschen in England ganz extrem ist.
Das, was die UEFA, die Sportschau, Seehofer und alle anderen als „Infektionen“ bezeichnen, sind fast immer keine Infektionen, sondern positive Tests. Doch das wird die Redaktion der Sportschau (ARD) in diesem Leben nicht mehr lernen, dass ein positiver Test keine Infektion bedeutet. Ein Mensch, der keine Symptome hat und nicht krank ist, hat keine Infektion mit SARS-CoV-2 und ist nicht ansteckend. Und wäre er ansteckend, wäre das nicht schlimm, weil junge Menschen unter 70 eine Herdenimmunität ausbilden, die viel wirkmächtiger ist als eine kapitalistische Impfung, die niemandem außer Big Pharma und der Macht des Hygienestaats nutzt bzw. dem westlichen Imperialismus, der die ganze Welt impfen möchte, auch gegen deren Willen (so der Allmachtswahn Merkels).
Was für ein irrationaler Wahnsinn, Menschen zu testen auf ein Virus, das fast nur alte und sehr kranke Menschen trifft. Doch dieser britische irrationale Zug reicht dem doitschen Horst natürlich nicht.
In München dürfen nur 20 Prozent ins Stadion, in England alsbald 75 Prozent. Das ist der Unterschied selbst innerhalb des Corona-Regimes von einer Gerade-noch-Demokratie und einem totalitären Hygienestaat.
Das heißt in Bayern und ganz Deutschland sterben 2,4 Mal mehr Menschen an C als in England und UK. Das verschweigen die Tagesschau und Horst Seehofer, weil sie nicht rational und wissenschaftlich denken können oder wollen.
Es ist ein köstliches Gefühl, dass Deutschland nicht mehr bei der EM ist. Für Ideologiekritiker*innen ist es aufschlussreich zu sehen, wie das deutsche Ressentiment gegen England im Besonderen und gegen die Abwehr der German Angst im Speziellen wieder die lingua franca geworden sind. Man kann sich im Freien gar nicht anstecken.
Deutschland ist das Schlusslicht der Demokratie in Europa, was sich auch bei den Besucherzahlen der EURO 2020 zeigt.
Es war seit März 2020 klar, dass die Linke nicht erkannt hat, was eine Gefahr ist, wo der Unterschied zwischen Fall- und Infektionssterblichkeit liegt und dass nie dagewesene Maßnahmen wie Lockdowns eine unermessliche Anzahl von Opfern, vor allem im Globalen Süden, den armen Ländern, fordern würden.
Dieses Versagen ist historisch und übertrifft noch um ein Vielfaches das erbärmliche Kooperieren mit dem Stalinismus und Post-Stalinismus der UdSSR, das Agitieren für China und den Maoismus oder andere autoritäre Regime und Bewegungen seit 1945, da diesmal auch viele neue Linke, die schon immer antistalinistisch und antimaoistisch waren, federführend mit dabei sind (Konkret, Titanic, jungle world, weiteste Teile des Journalismus, der NGOs und der akademischen Elite etc.).
Dieses komplette Versagen, das Aussetzen jeglichen kritischen journalistischen und politischen Verstandes machte es den Rechten sehr leicht, die Bühne der Coronapolitik-Kritik zu übernehmen. Viele aus dieser Szene mögen früher nicht politisch gewesen sein, doch nicht-politisch sein heißt politisch-sein: wer schweigt, affirmiert. Dazu kommen nicht wenige schon vor März 2020 bekannte linke wie rechte verschwörungsmythische sowie Querfront-, neu-rechte und rechtsextreme Agitator*innen, die von fast allen Plattformen der Coronapolitik-Kritik-Szene mehr oder weniger lautstark verlinkt, promotet oder gefeiert werden.
Zwei der bekanntesten Plattformen der Coronapolitik-Kritik in England und Deutschland stehen dafür exemplarisch: Lockdownsceptics und Achgut (Achse des Guten). Viele Fakten werden dort richtig erwähnt, die Coronamassenpanik kritisiert, aber der Grundtenor ist affirmativ, kapitalistisch, familienorientiert, patriarchal und zumal anti-marxistisch. Das zeigt sich exemplarisch bei Lockdownsceptics. Heute verlinkt die Seite zum Beispiel nicht nur Texte von oder über linke Wissenschaftler (und Regierungsberater) wie Professor Robert Dingwall (der sich aktuell sehr rational und scharf gegen das Impfen von Kindern gegen Corona und für eine natürliche Immunität ausspricht),
Es geht in dem Artikel „London’s Freedom Fighters“ von Niall McCrae um Zehntausende, wenn nicht Hunderttausende Demonstrant*innen, die allein letzten Samstag in London gegen die Lockdownpolitik von Boris Johnson demonstrierten. Am Ende habe die Demo eine Art „Woodstock“-Festival-Charakter mit live Musik gehabt. Solche kulturellen Muster, sich an ehemals linke Events wie Woodstock anzulehnen und rechts umzudeuten, sind von der Identitären Bewegung und insgesamt den Neuen Rechten seit vielen Jahren bekannt (bekanntester Protagonist war Henning Eichberg (1942-2017)).
Es ging in London auf der Großdemo (ähnlich den Querdenken-Demos hierzulande) für das sofortige Aufheben aller Lockdownmaßnahmen, gegen den Impfzwang (wie direkt oder indirekt immer) sowie gegen die unerträgliche Heuchelei des Establishments wie von Matt Hancock (bei uns ganz ähnlich Jens Spahn). Hancock hatte es Menschen verboten (wie bei uns), in Krankenhäuser Sterbende zu begleiten (Infektionsgefahr!), ja gar Angehörige zu Festlichkeiten zu treffen, aber selbst traf er eine Angestellte ziemlich abstandslos und küsste sie. Das wurde von einer Kamera im Büro aufgenommen und Hancock trat zurück, das wurde live auf der Demo bekannt gegeben. Großer Jubel, klar.
Doch der Autor, Niall McCrae ist ein neu-rechter Agitator.
Er ist nicht unbekannt in England. 2019 berichtete eine Seite über seine Attacke auf den Anti-Brexit und Pro-Europäische Union Aktivisten Femi Oluwole, den er als „fucking traitor“ diffamierte und mit einer britischen Fahne angriff:
Auch das von mir schon zitierte und kritisierte TalkRadio hat Femi Oluwole wegen seiner Kritik am nationalistischen Brexit-Kurs im Visier und beleidigt bzw. versucht, ihn lächerlich zu machen, da er ein „zu kleines T-Shirt“ während eines Gesprächs mit dem Radiosender angehabt hätte, wie Mike Graham seinem Ressentiment freien Lauf ließ.
Es ist eine ganz typische Taktik der Neuen Rechten, z.B. in Listen von Links oder in der Literatur sehr krasse rassistische, sexistische, antisemitische, nationalistische etc. Texte mit problemlosen oder kritischen Texten zu vermischen, wie hier in der Linkliste von Lockdownsceptics, wo sowohl Dingwall, der Anti-Brexit Linke, mit einem harcore Rechten und Brexit-Nationalisten wie McCrae verlinkt wird.
Wenn man die Seite „The European Conservative“ sich ansieht, hat McCrae vor seinem Artikel zu den Londoner „Freiheitskämpfern“ vom 30. Juni 2021 zuletzt am 16. September 2019 einen Artikel publiziert. Und dieser Text zeigt, für was für eine Ideologie McCrae steht. Es geht ihm um den Kampf gegen den „kulturellen Marxismus„, ein antisemitisches Wort, das als dog whistle wirkt, auch in Deutschland:
Literally, cultural Marxism arose from the shift from the economic determinism of Karl Marx to the postmodern New Left project. As policies to eradicate faith, folklore, and family loyalty floundered in communist states, Marxists realised that nothing changes unless the underlying culture is changed. Guidance for this reorientation came from the ‘critical theory’ of the Frankfurt School, many of whose theorists— including Max Horkheimer, Theodor Adorno, and Herbert Marcuse — were Jews who fled Nazi persecution in the 1930s. But their work was Marxist (and anti-religious).
Der Ton ist ganz typisch für konservative, reaktionäre wie neu-rechte Ideologie: Juden und Marxisten seien gegen die Familie, gegen Folklore und den (christlichen) Glauben. Ganz typisch ist die perfide Betonung, dass die Juden Horkheimer, Adorno und Marcuse zwar vor den Nazis fliehen mussten, ABER dass ihr Werk „marxistisch“ und „anti-religiös“ gewesen sei. Sprich: Eigentlich hatten die Nazis doch Recht. Denn was anderes war die nationalsozialistische Ideologie als die Hetze gegen „den“ Juden, der „zersetzend“ sei, und zwar die deutsche Familienidylle oder Folklore „zersetzend“?
Natürlich ist McCrae kein Nazi, er meint es gut, ist gegen den Lockdown, für den Brexit und nur nebenbei auch gegen Juden wie George Soros, der als Multimilliardär ein besonders hinterhältiger „Marxist“ (!) sei:
Mega-financier George Soros and his Open Society organisation flout national sovereignty to prepare the way for a post-democratic global government. Arguably the world’s leading cultural (but certainly not classic) Marxist, Soros made vast wealth by betting against the pound when the UK was forced out of the European Exchange Rate Mechanism in 1992, and billions more in the Far East financial crisis of 1997.
Dass die Agitation gegen eine „Weltregierung“ oder codiert gegen das ‚Finanzkapital‘ genuin antisemitisch grundiert ist, speziell seit den 1920er Jahren in Deutschland, das kommt hier nicht vor. Soros ist eine dog whistle nicht nur für ungarische Nationalisten und Antisemiten, die ihren Rassismus mit dem antijüdischen Ressentiment koppeln.
McCraes Co-Autor ist David Kurten von der extrem rechten UKIP Party, die nicht nur turbokapitalistisch, Pro-Brexit, sondern auch im Umfeld von antisemitischen Verschwörungswahnwichteln aktiv ist. Die Beziehung von UKIP und dem Verschwörungsmythen verbreitenden Alex Jones aus den USA hat der Labour Politiker John Mann – der vor Jahren die Kritik von Prof. Dovid Katz und mir an der Holocaust verharmlosenden „Double Genocide“- und Rot=Braun-Ideologie der Prager Deklaration (Erstunterzeichner Joachim Gauck) in einem Workshop auf einer der größten Konferenzen gegen Antisemitismus, dem Global Forum for Combating Antisemitism in Jerusalem, unterstützte – 2018 scharf attackiert:
Jewish organisations have accused Ukip of embracing antisemitic conspiracy theories through the party’s links to a far-right US website that regularly attacks George Soros and has argued that the Pittsburgh synagogue attack could have been instigated by the US government.
The Board of Deputies of British Jews and the Community Security Trust (CST) has called on Ukip to dissociate itself from Infowars [and Alex Jones, CH] after it brought in one of the website’s editors as a member and used him to promote the party to younger people.
John Mann, the Labour MP who chairs the all-party parliamentary group against antisemitism, said Infowars was a “vile and dangerous” organisation.
McCrae betont in seiner regelrechten Hassrede gegen Marxismus, die Kritische Theorie und den „kulturellen Marxismus“ (früher hieß das „Judeo-Bolschewismus“), dass Antonio Gramsci mehr Einfluss in England und Großbritannien hätte als die Frankfurter Schule bzw. die Kritische Theorie. Aber beide seien eben gegen den Status Quo gerichtet und bekämpfenswert.
Wie z.B. Achgut promotet auch McCrae den patriarchalen Superstar Jordan Peterson. Achgut promotet Hans-Georg Maaßen, der das antisemitische Wort vom „Globalismus“ verwendet und gegen „Globalisten und Sozialisten“ Stimmung macht. Ich habe am 12. Mai 2021 darüber geschrieben.
Es ist natürlich lustig, sich mit England zu freuen, wenn sie die Deutschen im Fußball schlagen – und nicht alle Engländer sind UKIP-Rechte, das ist eine kleine, aber üble Minderheit. Aber in der Lockdownsceptics-Szene flutscht so ein Autor wie McCrae eben einfach so durch oder ist elementarer Teil davon, das ist unklar.
Wer jedoch Volksmusik, Anti-Feminismus, Familienidylle und Kapitalismus mag, hat viel mehr Gemeinsamkeiten mit den Lockdown-Fanatiker*innen, als ihm oder ihr lieb sein mag.
Wer vom Antisemitismus der Feinde des „kulturellen Marxismus“ nicht reden möchte, soll vom Totalitarismus der Coronapolitik schweigen.
Haben Sie auch schon Ihre England-Fahne am Balkon aufgehängt und gejubelt? Natürlich sangen in Bars und bei public events die Fans auch gestern „Ten German bombers“, obwohl die englischen Offiziellen davor gewarnt hatten, das dürfe im Stadion nicht passieren, dabei war das 5:1 in München am 1. September 2001 in der WM-Qualifikation so ein köstliches Erlebnis und der höchste Sieg eines Teams in dieser besonderen Rivalität zwischen den „German bombers“ und der RAF (Royal Air Force).
Es steht aus englischer Sicht 14:15 bei 4 Unentschieden. Der gestrige Sieg war jedenfalls eine Wohltat, weil er zwar nicht vor ausverkauftem Haus, aber doch immerhin vor fast nur maskenfreien 45.000 Fans und nicht nur maskierten 14.000 wie in München stattfand und die paar offenbar vom DFB verteilten Deutschlandfähnchen peinlich und lächerlich wirkten gegenüber den selbst mitgebrachten Fahnen der Engländer, von den geschmückten Tribünen und den Balkonen in all of England nicht zu schweigen.
Doch wir leben weiterhin im totalitären Corona-Hygienestaat. Stellen wir uns vor, eine Historikerin erforscht in 70 Jahren die Corona-Krise. Sie liest Bücher, Blogtexte, interviewt Zeitzeug*innen und schaut sich Bundestagsprotokolle an. Da wird der 23. Juni 2021 auffallen. An diesem Tag zeigte die Kanzlerin Angela Merkel zum wiederholten Male, wie totalitär es in ihr tickt:
Damit, dass verschiedene Varianten auftauchen können, müssen wir rechnen, solange nicht die gesamte Weltbevölkerung geimpft ist.
(Beifall bei Abgeordneten der CDU/CSU, der SPD und des BÜNDNISSES 90/DIE GRÜNEN)
[das zeigt uns, wo der Feind steht bzw. sitzt, CH]
Dieser Größenwahn, diese totalitäre Weltbeglückungsideologie, diese Allmachtsfantasie sind atemberaubend und haben nicht nur damit was zu tun, dass diese Frau in der DDR groß wurde, weil viele ihrer Fans ja aus Hannover oder Schleswig-Holstein und dem Ländle kommen, von Bayern nicht zu schweigen.
Die Kanzlerin zeigt hier auch ihr behindertenfeindliches Denken, ihre Ignoranz gegenüber Millionen von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen eine solche Impfung nicht bekommen werden, der jeweilige Arzt rät davon ab. Seit Januar hat Merkel niemals erwähnt, dass es diese Millionen Ausnahmen geben wird. Sie hat noch nicht mal die noch größere Gruppe von Millionen von Menschen über und unter 80 Jahren im Blick, die denken können und sich mit so einem Impfstoff wegen so einem Virus niemals impfen lassen werden.
Sie hat noch nie gesagt, dass in Afrika oder Asien – den beiden bevölkerungsreichsten Kontinenten der Erde –
Corona so gut wie gar kein Problem ist. Von über 210 Ländern auf der Welt haben gerade mal 43 Länder mehr als 10.000 Tote „an“ oder „mit“ Covid-19 verzeichnet. Das sind fast nur Länder in Europa und Nord-/Süd-Amerika. In weiten Teilen Afrikas und Asiens ist Corona einfach überhaupt nicht existent als Problem – nach über 1,5 Jahren, also 18 Monaten.
Togo hat 15 Tote auf eine Million Einwohner*innen, Deutschland über 1000 – und in Deutschland ist es schon überhaupt kein Problem, keine Gesundheitskrise nirgends, keine signifikante Übersterblichkeit in Deutschland. Nur wirklich totalitäre Monster wollen die Menschen in Togo, Nigeria oder Vietnam impfen. Nigeria, ca. 2,5 Mal größer als das Mini-Deutschland, hat 10 Tote auf 1 Mio EW. Vietnam hat 98 Mio EW und 0,8 (Null Komma Acht) C-Tote auf 1 Mio EW. Auch in Indien war es keine Katastrophe, da gibt es ganz andere Katastrophen in diesem Land. Indien, wo alle Mu-Tanten gleichzeitig aktiv sind, wie wir alle wissen (Delta ist die harmloseste) hat 286 Tote „an“ oder „mit“ Corona pro 1 Mio. EW, das sind ca. vier Mal weniger als in Deutschland. Guinea 13, die Elfenbeinküste 12, Niger 8, Tanzania 0,3.
Sie können ja nicht stündlich testen und fragen, ob der Wert jetzt über oder unter 25 liegt und ob Sie den Betroffenen noch auf die Straße lassen dürfen. Deshalb ist das nach bestem Wissen und Gewissen gut gemacht.
Die Nonchalance mit der sie hier Freiheitsberaubung gut heißt, schockiert und zeigt, sie will gar nicht wissenschaftlich, verhältnismäßig und demokratisch, sondern autokratisch und totalitär, in jede Lebensfaser eingreifend aktiv werden.
Doch es kommt noch grotesker: Merkel weiß gar nicht, was ein Ct-Wert ist (sie nennt ihn auch „PCR-Wert“, was nach 18 Monaten Mega-Lockdown unentschuldbar ist). Was Merkel falsch sagte, habe ich heute in einer Mail an den Deutschen Bundestag formuliert:
Sehr geehrte Damen und Herren vom Protokoll im Deutschen Bundestag,
ich bin Politikwissenschaftler (Dr. phil.) und habe beruflich mit Protokollen von Parlamentssitzungen zu tun. Eine exakte Transkription ist nicht nur für Historiker*innen wichtig (denken wir zum Beispiel an die Protokolle aus dem Weimarer Reichstag), sondern auch für Politolog*innen sowie die heutige Diskussion. Als Forscher verlasse ich mich auf offizielle Protokolle eines Parlamentes. Heutzutage – entgegen der Weimarer Republik – gibt es sogar Videos von der jeweiligen Sitzung, wie auf Ihrer Seite:
„Zweitens. Mit einem PCR-Test ist ein Ct-Wert verbunden. Es geht um irgendeine Konzentration in Abhängigkeit von der Zeit. Dieser Ct-Wert kann über oder unter 25 liegen. Ist er unter 25, ist der Mensch ansteckend, ist er über 25, ist er nicht ansteckend.“
In Wirklichkeit sagte Merkel aber das genaue Gegenteil, wie man im Video hören kann:
„Ist er unter 25, ist der Mensch nicht ansteckend, ist er über 25, IST der Mensch ansteckend.“ (Die Rednerin betonte IST.)
Es geht wie gesagt darum, dass Wissenschaftler*innen oder Journalist*innen und andere Bürger*innen mit solchen Protokollen arbeiten. Nun steht da aber ganz offenkundig die Unwahrheit, Sie haben nicht das geschrieben, was Merkel gesagt hat.
Warum?
Muss ich als Forscher, der sich auch mit Bundestagsprotokollen aus anderen Zeiten beschäftigt, davon ausgehen, dass immer wieder mal eine Aussage, die getätigt wurde, einfach massiv verändert oder gar in ihr glattes Gegenteil verkehrt wird, damit sie im Protokoll wieder stimmt und den Fakten entspricht?
Diese Passage ist im Video sehr gut verständlich, es ist also völlig unverständlich, warum das von Ihnen nicht richtig gehört und transkribiert wurde. Sicher werden mitunter Ähs oder Ooohs weggelassen, aber darum geht es hier gar nicht. Es geht um klar hörbare Worte in einem Satz und Sie haben diesen Satz in sein Gegenteil verkehrt.
Warum?
Woher weiß ich als Forscher, ob eine Aussage tatsächlich so getätigt wurde, wie es im Protokoll steht, wenn ich doch allein an diesem einen, sehr prominenten und enorm aussagekräftigen Beispiel sehe, dass Sie hier falsch transkribiert haben? Können Ihre Mitarbeiter*innen nicht richtig hören oder steckt da Vorsatz dahinter, was noch deutlich schlimmer wäre?
Vielen Dank, dasss Sie diese Passage nachträglich wieder ändern, das können Sie im Protokoll ja auch so kennzeichnen.
Wir alle sind ja an das gesprochene Wort gebunden, das zählt, auch juristisch. Es ist doch auch eine juristische Frage, warum Sie für die Nachwelt – sagen wir in 30 oder 50 oder 100 Jahren oder wann immer – diese entscheidende Passage verändert haben, so dass zukünftige Historiker*innen oder Politikwissenschaftler*innen und Parlamentsforscher*innen, so sie sich nicht das Video anschauen, um die Wahrheit, die wörtliche Rede an dieser Stelle, betrogen werden.
Warum haben Sie das falsch transkribiert oder war es doch nur ein Tippfehler von Ihnen, der ja korrigierbar wäre?
Mit freundlichen Grüßen,
Clemens Heni
Wir müssen uns das vergegenwärtigen: Wir werden von einem Menschen regiert, der 16 Adlaten in Landesregierungen und unzählige in den herkömmlichen Medien und bei ZeroCovid und dem nicht mehr denkenden Teil der Antifa hat, und dieser Mensch weiß nicht, wie ein Ct-Wert zustande kommt und was er bedeutet. Und wir haben Menschen im Deutschen Bundestag, die offenbar vorsätzlich – anders, aber warten wir die Antwort des Bundestag ab!, kann man das doch kaum erklären -, verfälschen, dass Merkel gerade nicht weiß, ob es darum geht, ob ein abstruser Test eines gesunden Menschen (fast alle Menschen, die sich testen lassen, sind gesund) dann aussagekräftig sein könnte – allerdings nur und wirklich nur in Verbindung mit einer klinischen Diagnose eines Arztes oder einer Ärztin – wenn er unter oder über 25 Anreicherungen (!) im Labor liegt.
***
However, heute ist ein fröhlicher Tag. England feiert wie selten und hat jetzt die Hoffnung, dass allerspätestens am 19. Juli tatsächlich der Freedom Day kommt und der Lockdown aufhört und zuvor die Engländer im Finale Italien schlagen, wir werden sehen, ob es dazu kommt, es gibt auch noch Dänemark und Spanien…
Die Diskrepanz von extrem hohen „Zahlen“ (positiven Tests), aber kaum Hospitalisierungen und fast keinen Toten „an“ oder „mit“ Covid-19, die von SARS-CoV-2 auslösbare (sehr seltene) Krankheit (für Merkel heißt das Virus ja SARS-CoV-19, sie weiß demnach nicht mal den Unterschied von Virus und Krankheit), ist aktuell in England bzw. UK ganz offenkundig. Die Daily Mail berichtet über die Absurdität der hohen „Zahlen“ bei äußerst niedrigen Hospitalisierungen und Todeszahlen:
Daher genießen wir die Gesänge der englischen Fans – kein Land der Welt hat solche Fans – Football is coming home und das Zuhause ist und bleibt England:
Eine weitere Inspiration kommt von einem Leser meines Blogs, die mich besonders erfreut hat, da sie lustig ist und es ja ein Kernaspekt meiner Kritik am Coronawahnsinn ist, es wenigstens mitunter zu versuchen, Humor mit radikaler Gesellschaftskritik zu kombinieren, ja eine möglichst scharfe und für die Panikindustrie unerträgliche Mischung aus Attacke und Lachen zu kreieren. Diese Inspiration von heute ist deshalb bemerkenswert, weil es um ein Video geht, eine Show eines legendären amerikanischen Komikers aus dem Jahr 1999. Doch bevor ich das verlinke und kurz einbette, ein paar tagesaktuelle wie grundsätzliche Hinweise:
Es ging angeblich im März 2020 darum, die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Dieses System war aber nie überlastet, nicht mal ansatzweise. Das wurde später noch deutlicher, als ab August 2020 über 10.000 Notfallbetten für Intensivstationen angeblich bereitgestellt wurden. Nicht ein Bett davon wurde je in Anspruch genommen. Trotzdem hat der Deutsche Bundestag mehrfach eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ beschlossen, die nicht eine Millisekunde bestand und auch heute nicht besteht.
Vorsorge und Schutz waren nie das Ziel. Es wurde das Immunsystem absichtlich (!) geschwächt, indem Horst Seehofer ein Panikpapier bestellte, und Kinder so innerlich brechen wollte, dass sie sich als die kommenden Mörder ihrer Eltern und Großeltern betrachten. Es wurde so gut wie nie über Medikamente gesprochen, als ob eine relativ harmlose Erkrankung wie Corona – für fast alle Menschen ist es eine relativ bis absolut harmlose Erkrankung, die meisten spüren überhaupt gar nichts – nicht behandelbar wäre mit Medikamenten, Asthmasprays, mit Vitamin D und zumal Bewegung und psychischer Stärke. Wer in Zweifel zieht, dass a-soziale Distanz – gerade für alte und kranke Menschen – die Immunabwehr massiv schwächt, der oder die ist ein Monster, das von Gesellschaft und menschlicher Psyche gar keine Ahnung hat. Das war und ist auch der peinlichste Moment für fast die gesamte Linke in diesem Land: Sie haben den Lockdown nicht nur gefeiert, sondern wollen ihn weiterhin via ZeroCovid totalitär ins Unendliche verlängern, sie feiern die Masken und schweigen zu den Dutzenden Millionen (!) Toten im Trikont, die zu den Millionen Hungertoten, die es ohnehin gibt, nur und ausschließlich wegen der Folgen der Lockdownpolitik noch hinzukommen.
Und jetzt, wo über 50 Prozent der Bevölkerung geimpft ist, hört der Totalitarismus immer noch nicht auf, sondern soll solange weitergehen, bis alle geimpft sind, so Merkel. Dass dies niemals passieren wird, weiß sei, sie möchte aber den Lockdown nie – nie – beenden, und Jens Spahn folgt ihr und der ZeroCovid-Fraktion. Hätte im März 2020 jemand gesagt, wenn alle Gefährdeten geimpft sind, sind alle Maßnahmen obsolet, wer hätte dem dann widersprochen? Doch jetzt sind alle geimpft (oder tot, weil sie ohnehin kurz vor dem Tod standen und irgendwann stirbt man eben, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen) und der Wahnsinn nimmt kein Ende, kein ’normales‘ Leben nirgends. Es ging also nicht eine Sekunde um den Schutz von Menschen, sondern um das Gehorchen, um das Befehlen und um das Nachmachen und Befolgen von absurdesten Hygienekonzepten. Telefonkonferenzen, Begrüßungen mit dem Ellenbogen (Ellenbogengesellschaft), ganz vorne natürlich die Maske. Die Sterblichkeit liegt weltweit zwischen 0,14 und 0,23 Prozent, so die WHO und die internationale epidemiologische Forschung, für Menschen unter 70 liegt sie bei 0,05 Prozent. Wer sich also als Mensch unter 70 impfen lässt – muss panisch oder wahnsinnig oder beides sein.
Der Schutz der Alten und Gebrechlichen war nie das Ziel der deutschen Politik. Daher wurden Alte und Demenzkranke isoliert und sind elendig am Wahnsinn gestorben, verhungert, verdurstet oder haben sich im Altersheim aufgehängt. Andere wurden auf teils kriminelle Weise intubiert, wo das gar nicht sinnvoll war – aber es gab Geld vom Staat dafür.
2003 lobte Lauterbach (mittels einer haltlose Modellrechnung seines Kölner Instituts) überschwänglich eine neue cholesterinsenkende Margarine, angereichert mit Phytosterinen, alles finanziert vom Hersteller Unilever Bestfoods GmbH. 117.000 Fälle der koronaren Herzerkrankung könnten dadurch vermieden werden mit einer Einsparung für das Gesundheitssystem von 1,3 Milliarden Euro. Nicht nur im Deutschen Ärzteblatt (Heft 37, 2003) hinterließ dies einen „ranzigen Nachgeschmack“. Fast schon selbstredend zeigte sich, dass Phytosterine überhaupt nicht vor Herzinfarkt oder Schlaganfall schützen, dafür aber in einem erheblichen Maß Herz und Gefäße schädigen können. Dieses Muster findet sich in Karl Lauterbachs wissenschaftlicher Arbeit immer wieder: Minderwertige Studien werden dazu benutzt, um maximal positive Aussagen zu neuen medizinischen Produkten großer Konzerne in die Öffentlichkeit zu befördern. Die möglichen Gefahren für die Patienten werden indes ausgeblendet.
Holland beendete letzte Woche, am 26. Juni 2021, die Maskenpflicht weitgehend. Man kann im Freien sowieso, aber auch in allen Geschäften, Supermärkten, Theatern oder Kinos das nackte Gesicht zeigen, also ein Leben ohne mondkapje. Das mag daran liegen, dass die Menschen in Holland hübscher sind als in Deutschland, vor allem aber wieder liberaler. So ganz rational und liberal ging und geht es ja auch in Holland nicht zu.
Denn dabei hat das Nachbarland eine irrationale, nicht wissenschaftliche und die Panik auch dort hoch haltende 7-Tages-„Inzidenz“ von 28,9. Holland hat aber in den letzten 7 Tagen im Schnitt vernachlässigenswerte 2 Tote „an“ oder „mit“ Corona am Tag. Deutschland hat eine Inzidenz von 5,4, aber 49 Tote am Tag, auch das eine minimale Zahl, bei ca. 2600 Toten am Tag. Selbst wenn man die Toten „an“ oder „mit“ Corona in Holland auf die Bevölkerungszahl hochrechnet, also mit fünf multipliziert (Holland hat 17 Mio. EW), dann sind das immer noch fast fünfmal weniger Tote (10 statt 49) als Deutschland.
Jeder noch halbwegs denkende Mensch – gibt es die?, es gibt doch, seien wir ehrlich, nur die schon immer Hirnlosen und die Hirnverbrannten, deren Hirn durch ARD/ZDF, alle Mainstreammedien, durch die Antifa und die Linke und natürlich durch die Regierungspolitik von 16 Bundesländern plus der Bundesregierung zermalmt oder verflüssigt wurde – sieht die Absurdität der „Inzidenz“. Es ist eine völlig beliebige Massentesterei – die zudem und kategorial das a-sozialste Projekt in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland darstellt. Jeder Mensch wird als Gefahr betrachtet und maskierte Mega-Trottel vermummen nicht nur sich selbst, sondern suggerieren mir Unmaskiertem, dass ich für sie eine Gefahr darstellte.
Eine medizinisch nachvollziebare Studie wäre eine Kohortenstudie (über deren Kontrollcharakter und herrschaftsförmige Dimension ich in „Gefährderansprache“ im Oktober 2020 schrieb), die versucht, eine bestimmte Gruppe – z.B. 30.000 repräsentativ ausgewählte Menschen – zu testen, dadurch hätte man seit März 2020 herausbekommen, wie viele Menschen mit dem Virus in Kontakt kamen. Die meisten wurden ja nie krank und das werden in Deutschland vermutlich 20 oder gar weit mehr als 30 Millionen oder mehr sein, die WHO geht davon aus, dass mehr als 10 Mal mehr „Fälle“ existieren, als offiziell angegeben, weltweit.
Noch viel drastischer mit der Absurdität der „Zahlen“ wird das im Fall England. Dort gibt es eine Inzidenz von 171, aber nur 17 Tote am Tag (auf Deutschland hochgerechnet also 20). Sprich: England bzw. UK hat 31 Mal mehr „Fälle“ – also läppische, absurde, groteske positive Tests auf ein Virus -, aber 2,45 Mal weniger Tote als Deutschland und schon in Germanien sind das vernachlässigenswert wenige Tote, die „an“ oder doch nur „mit“ Corona sterben. Man muss diese Faktenhuberei immer wieder mal machen, weil die Wahnsinnigen nicht nur in Bayern, sondern überall, ja fordern, alle weiteren EM-Spiele von London nach München zu verlegen.
Dann jedoch würde ich die Arena in München nicht mit den geheuchelten Regenbogenfarben erleuchten lassen – die Penetranz, mit der das islamistisch-antisemitisch-homophobe Regime in Qatar tagtäglich während der Fußball-EM via Werbung promotet wird, ist eigentlich an Volksverhetzung unüberbietbar, aber hier geht es NUR und wirklich nur gegen das homophobe Ungarn, und FÜR Qatar -, sondern ehrlicherweise mit dem beliebten historischen Schriftzug:
Hauptstadt der Bewegung.
Dafür steht München und für sonst nichts. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, das ist doch die Parole. Ob Holland die Maske abschafft in Geschäften, ob Schweden sie nie hatte – in keiner Schule, keinem Einkaufszentrum, keinem Markt -, ob Florida oder Texas Impfpässe verbieten und seit September 2020 alle Restaurants ohne Einschränkung offen haben, alles egal, nur und wirklich nur die Deutschen wissen, wie man mit einer Epidemie umspringt.
Heute ist es eine neue Bewegung für mehr Irrationalismus, die es gut meint, das ist klar. Wir meinen es immer nur gut, wenn wir Fahrradhelme fordern, Barrierefreiheit für die Stäffele in Stuttgart mit dem Ton der großen allzudeutschen Moral anmahnen (das sind Treppen mit vielen Treppenstufen, da Stuttgart im Tal liegt und der Bopser oder der Killesberg eben auf der Höhe, und mit einem Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad oder Rollator kann man halt keine Stäffele laufen, sondern macht einen Umweg), Sonnenschutzcreme mit dem Faktor 60 kaufen, das Fleisch solange braten, bis jeder Geschmack entwichen ist, die Mülltonnen (!) jede Woche nach der Leerung reinigen (das machen hier die Nachbarn, die sogar Neigschmeckte sind und die einem nicht schwäbischen, aber noch autoritäreren und politisch gefährlichen Führer anhängen, dessen Fahne sie nicht nur im Schlafzimmer, sondern auch im Auto hängen haben), Menschen also, die auf die Straße gefallene Erdnüsse niemals aufheben und knabbern würden, das Risiko wäre zu hoch. Denken wir aber an „Jetzt kommt Polly“ und den Versicherungsmodellierer, der auch Beziehungen nach Wahrscheinlichkeit plant und am Ende der Angehimmelten doch beeindrucken will, indem er Erdnüsse auf dem keimvollen New Yorker Asphalt einreibt und dann isst, ich hab ja schon im April 2021 darüber berichtet.
Doch jetzt zu der köstlichen Inspiration des heutigen Tages: George Carlin, den ich en passant schon mal sah, aber dieses Programm, das ich Ihnen heute kurz präsentieren möchte, eben noch nicht. Denn Worte wie „Keime“, „Immunsystem“, „Super-Virus“ oder panische Angst vor dem Tod: Das alles hat der Komiker George Carlin (1937-2008) schon immer gewusst und die Corona-Zeit antizipiert.
Jerry Seinfeld hat es in einem Nachruf auf Carlin am 24. Juni 2008 in der New York Times auf den Punkt gebracht („Dying is hard – Comedy is harder“):
You could certainly say that George downright invented modern American stand-up comedy in many ways. Every comedian does a little George. I couldn’t even count the number of times I’ve been standing around with some comedians and someone talks about some idea for a joke and another comedian would say, “Carlin does it.” I’ve heard it my whole career: “Carlin does it,” “Carlin already did it,” “Carlin did it eight years ago.”
In seinem Programm „You are alle Diseased“, das Carlin im Februar 1999 in New York City aufgenommen und wenig später publizierte, gibt es das Stück „Fear of Germs“. Wenn wir ein total aseptisches Leben leben, alle Keime eliminiert haben und dann plötzlich kommt doch ein „Keim“ oder ein „Super-Virus“, dann ist unser „Immunsystem“ nicht darauf vorbereitet und „wir werden alle sterben“. Also nicht alle, Carlin nicht, weil er schwamm als Kind wie alle in seiner Gang im Hudsonriver, der mit Fäkalien und Abwässern verdreckt war. Aber dafür bekam Carlin nie Grippe oder Husten.
Diese ganzen „pussies“, die sich ins Hemd machen, wenn sie sich zu selten die Hände waschen, die den Telefonhörer desinfizieren, bevor sie ihn abheben, die mit Handschuhen in der U-Bahn rumsitzen oder die mit Maske nachts um halb drei alleine Radfahren, gerade Amerikaner (Doitsche sind noch viel krasser, aber das konnte er nicht wissen) seien von der „Illusion von Sicherheit“ besessen, wir haben eine „komplett neurotische Gesellschaft“, die von Gefahren aller Art geradezu umzingelt sei, Gesellschaften also, die von „Hygiene und Keimen“ schnell „in Panik zu versetzen sind“ – all das hat niemand so brillant in Worte gefasst und antizipiert wie George Carlin:
Und dann denken Sie mal – super aktuell – über Spritzen nach: Carlins Pointe zur Todesstrafe:
Im Gefängnis, bevor Sie dir die tödliche Spritze geben, desinfizieren sie deinen Arm mit Alkohol. Wer will schon zur Hölle fahren und krank sein?
Die Inkarnation des Rohrstocks hat wieder zugeschlagen. Kretschmann wendet sich gegen die Gewaltenteilung, möchte so richtige Lockdowns – wie seine linken Vorbilder des ZeroCovid-Totalitarismus -, und vor allem möchte er präventive und unverhältnismäßige Maßnahmen. Als ob nicht seit März 2020 alles unverhältnismäßig gewesen wäre. Aber in Deutschland geht es immer noch krasser.
Hermann L. Gremliza in Konkret 6/12:
Im ersten Programm des deutschen Staatsfernsehens gestand der Ulf Poschardt: ‚Ich bin ein Mann, der ein libidinöses Verhältnis zum Auto hat.‘
Der Ulf der Welt von heute zeigt seinen autoritären Charakter im Ranschleimen an Kretschmann:
Winfried Kretschmann wurde nach seiner kommunistischen Zeit Lehrer. Er hat Rhetorik und habituelle Präsenz des Lehrkörpers nie abgelegt. Er ist ein wunderbarer, inspirierender Denker.
Er ist Katholik und konservativ, so wie die Grünen im Kern eine konservative Partei im nostalgischen Sinne sind. Ihr Blick auf die Zukunft, wo eine sehr biodeutsche Familie im E-Lastenfahrrad, der Mann lenkend, durch eine gepflegte Parklandschaft fährt, hat diese Woche im Internet Wellen geschlagen. Die Grünen als Heidegger-Partei blicken in den Rückspiegel ihrer Lastenfahrräder, wenn sie die Zukunft suchen. Sie haben keinerlei Konzepte für ein globalisiertes Morgen mit künstlicher Intelligenz, Quantencomputing, wasserstoffangetriebenen Flugzeugen und einem liberalen Bürgertum, das keine Oberlehrer braucht, sondern Freiräume.
(…)
Thomas Schmid, mein Vorgänger, Kollege und Idol, hat seinem alten Weggefährten und Freund bei einer Laudatio Folgendes gesagt: „Deswegen: Lieber Winfried, du bist zu Recht zum Politiker des Jahres gekürt worden. Herzlichen Glückwunsch von einem, der deinen neuen Weg mit viel Sympathie und ein wenig auch mit Sorge verfolgt … Von Herzen wünsche ich mir, dass du die alte liberale Idee Wilhelm von Humboldts nicht ganz vergisst, dass es stets auch wichtig ist, von den notwendigen Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu sprechen.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.
Wir wollen nur hinzufügen, was Hermann L. Gremliza 2014 über die Deutschen im Allgemeinen und Ulf Poschardt im Besonderen geschrieben hat (Konkret 9/14):
Hermann L. Gremliza
Die nationale Einheizfront
Gremlizas kolumne
Für Lionel Messi
Was es braucht, gut und erfolgreich Fußball zu spielen, sind Talent, Training und Glück. Einen Kopf braucht man auch, zum Köpfen; Verstand und Manieren braucht man nicht. Auch ein so ausgemachter Kretin wie der Schweinsteiger, der vor seinen besoffenen Fans auf den Tresen steigt und ein »Hidy hidy hidy hidy ho, BVB Hurensöhne« anstimmt, taugt der Nation zum Idol [heute EM-Experte bei der ARD Sportschau, CH]. Zwingt ihn der Vereinsvorstand, sich zu entschuldigen, ist die »Welt« ganz geknickt:
„Die Geste ehrt ihn, aber sie verdeutlicht, wie zuvor bei dem ‚Skandal‘ um den Gaucho-Tanz, dass die neueste Brennstufe der Etabliertheit den Fußball mit jenen Regeln des politisch Korrekten konfrontiert, für die auf dem Spielfeld und auf den Rängen zumindest 90 Minuten lang Sendepause sein sollte.
Eine zotige, ja dreckige Formulierungsneigung gehört hier zum Sprachspiel. Käme der Fußball unter die Fuchtel der Moralprediger, es wäre ein weiterer Verlust für eine authentische, unmittelbare sprachliche Selbstvermittlung. Insofern grölt Schweini für uns mit. Es geht um unsere Freiheit auch.“
Da ist nun alles beisammen, womit die Generation der Popliteraten den Diskurs geflutet hat: das schlechte Benehmen, das Saurauslassen, die neoliberale Brutalität und die heimliche Liebe zum vaterländischen Mief. Was der Poschardt, so heißt dieser Strizzi, wohl schriebe, wenn nach einem Sieg über eine israelische Mannschaft das Sprachspiel »So geht der Itzig / Der Itzig, der geht so« aufgeführt würde?
Es ist, sagen alle öffentlich-rechtlichen und privaten Stimmungssänger, wenn sie sich ertappt wähnen, doch nur Fußball, ein Spiel, herrlichste Nebensache und so weiter. Richtig, beim Fußball geht es nicht um Leben und Tod. Es geht um mehr. Am Fußball wird vorgeführt, wo Schluß ist mit lustig, und wann dem Spielverderber die Fresse zu polieren ist. (…)
Bis 1990 hatten die herrschaftlichen Medien Meinungsvielfalt gespielt, einander rechts oder links genannt oder liberal. Nur hinterm Rücken ihrer Redakteure steckten die Verleger sich billets doux zu, in denen der »liebe Axel« und der »liebe Rudolf« einander ihrer Verehrung versicherten. Seit der Kapitulation des Ostblocks hat diese gespielte Meinungsvielfalt ausgespielt. Die »totalitäre Demokratie« mit ihrer »repressiven Toleranz« (Marcuse) aus allerlei gepolsterten Gummizellen für allerlei Querköpfe mutierte zum »demokratischen Faschismus« (Scharang), die »pluralistische Gesellschaft« zur homogenen Volksgemeinschaft, die sich dreimal täglich versichert, um wieviel besser sie ist als alle andern. Meckern und Miesmachen haben ausgedient.
Und so würden Kretschmann und Poschardt wie fast alle Doitschen wieder am kommenden Dienstag ab 18 Uhr lieber Flak in Dresden spielen, paar RAFler vom Himmel schießen, und weil das nicht so einfach ist heutzutage, drücken sie den deutschen „Jungs“ die Daumen. Doch nur, wenn Kretschmann nicht heute schon von den 61.000 maskenfreien Fans in Budapest (Tschechien-Holland, 2:0, manche tschechischen Fans hatten Fahnen mit einem roten Stern, Gott behüte!) zur nächsten Herzattacke verführt wurde.
Kretschmann wäre sicher gern Hubschrauberpilot bei der Berliner Polizei, die wieder Einsätze flog, als ginge es gegen den Jihad oder Neonazis. Doch beim Jihad in Würzburg war keine Polizei nirgends, keine Vorwarnung, kein nichts – war ja nur ein „Einzeltäter“ ohne klar erkennbare Ideologie, das bisschen „Allahu Akbar“ oder die Tatsache, dass er nur Frauen abgestochen hat, was soll das schon bedeuten.
Poschardt ist höchstens etwas genervt, dass Kretschmann eher Heidegger-Fahrrad-mäßig unterwegs sei und nicht avantgardistisch mit Wasserstoff-Sportwagen und Ernst Jünger Stahlbädern im kalten Interieur zu Hause bei Ulf.
Das Ziel der früher von Leuten, die heute selber gerne welche wären, „Bullenschweine“ (Dirk Jora, Ex-Slime) Bezeichneten, waren Feiernde in der Hasenheide in Neukölln.
Nochmal Gremlizas Attacke auf Poschardt:
Hier das in Gemeinschaft feiernde Volk, dort die Zersetzer, die Niedermacher. »Dieses Land« leidet unter einer »unsäglichen Sehnsucht nach Kritik«. Kaum wiegen sich alle Deutschen einmal im Glück (»alle« sind die 90 bis 99 Prozent, die ein Fähnchen am Auto, am Balkon oder nur an der Waffel haben und sich auf sogenannten Fanmeilen an Bier und Nationalstolz besaufen), schon kommen zwei oder drei Berufsempörer in der zynischen Grundhaltung, die meckern und miesmachen und klagen, anstatt das Maul zu halten.
Die NZZ, unterm Strich nicht weniger kapitalistisch („liberal“, also markwirtschaftlich a-sozial) als Poschardt, schreibt zu Kretschmann ohne Demutsgeste und autoritäres Liebäugeln wie bei der WELT:
Der jüngst triumphal im Amt bestätigte Landesvater liess in einem Interview mit der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» keine Rücksicht walten. Seine These, erklärte er, laute: «Frühzeitige Massnahmen gegen die Pandemie, die sehr hart und womöglich zu diesem Zeitpunkt nicht verhältnismässig gegenüber den Bürgern sind», könnten eine Seuche schnell in die Knie zwingen. Er wünsche sich eine grundsätzliche Debatte zur Frage, «ob wir nicht das Regime ändern müssen, so dass harte Eingriffe in die Bürgerfreiheiten möglich werden, um die Pandemie schnell in den Griff zu bekommen».
Was Kretschmann zur Debatte stellen will, heisst Grundgesetz. Womit er unzufrieden ist, nennt sich Gewaltenteilung. Was ihn ärgert, ist der Rechtsstaat. Die bisherigen Grundrechtseingriffe im Zuge der Epidemie waren allesamt umstritten, unter Bürgerrechtlern wie unter Juristen, selbst unter Virologen und Epidemiologen. Kretschmann gingen sie nicht weit genug. Er träumt von einem endgültigen Durchgriffsrecht der Regierung und insofern einem Regimewechsel.
FDP-Landesfraktionschef Hans-Ulrich Rülke hatte den Vorstoß von Kretschmann scharf kritisiert. „Kretschmann entwickelt sich immer mehr zum Autokraten. Wir erwarten von einem Ministerpräsidenten mehr Respekt vor der Verfassung“, sagte Rülke am Freitag. Kretschmanns Partei habe mit Freiheitsrechten nichts am Hut, sondern sei „eine autokratische Partei“, die für den „Interventionsstaat“ werbe. Die SPD in Baden-Württemberg erklärte, Kretschmann sei ein „entrückter Sonnenkönig“.
Die beste Nachricht kommt aus England. Der Rücktritt vom Corona-Panik-Propagandisten und autoritärsten Scharfmacher, Gesundheitsminister Matt Hancock, wegen einer „Affäre“ mit einer anderen Frau, zeigt: Noch die krassesten Corona-Regeln wie Distanz oder Kontaktverbot zu Personen, mit denen man nicht im eigenen Haushalt lebt etc., fallen eher früher als später auf die Agitatoren zurück. Politiker sind nur peinliche „Sonnenkönige“ auf Zeit.
Doch die Schwaben (m/w/d), dümmer gehts nimmer, haben ja erst kürzlich, als schon längst klar war, wie autoritär, nein: wie totalitär, ALLE Lebensbereiche der Menschen unter die Herrschaft der unwissenschaftlichen „Inzidenz“ stellend, Kretschmann tickt –
ALLE Lebensbereiche, ob man essen, ins Theater oder das Hallenbad, die Unibibliothek oder Stadtbibliothek gehen kann, ob man reisen oder jemanden, ja unbegrenzt viele so unmaskiert und abstandslos wie möglich treffen kann, ja ob man nachts um halb drei auf dem Stuttgarter Schloßplatz schreien kann „Nie wieder Deutschland“ etc.pp.
, ihn wiedergewählt für fünf Jahre. Aber das Ende der Kretschmanns ist gleichwohl nah.
Dieser Inzidenz-Totalitarismus macht es bis dahin jedem – jedem – Restaurant unmöglich für den 28. Dezember 2021 eine Geburtsfeier zu buchen mit 100 Leuten oder ein Liebesfest in einem Hotel für den 12. Januar 2022 – völlig unmöglich, weil „wir nicht wissen, wie die Zahlen dann sind“, so blöken die totalitären Monster allerorten, gerade die maskierten Linken und Konkret-Abonnent*innen, die zu Hilfssheriffs der Kretschmanns und Söders mutierten oder es im Herzen schon immer waren.
Die Zitate von Gremliza sind deshalb so wichtig, weil er heute auch gegen sein Konkret geschrieben hätte – niemals wäre Hermann L. Gremliza auch nur eine Sekunde ein Verharmloser oder gar Fan von Lockdowns, a-sozialer Distanz, Ausgangssperren und dem Ignorieren der Dutzenden Millionen Toten im Trikont – die an den Folgen der Lockdownpolitik starben und täglich sterben – gewesen. Nicht eine Sekunde hätte er gezögert mit seiner Attacke auf die gleichgeschalteten Lockdown-Deutschen von ganz links und in der unendlich breiten doitschen Mitte.
Angela Merkel kann man nicht ernst nehmen. Wer gesehen hat, wie sie in ihrer letzten Frage-und-Antwort-Runde im Deutschen Bundestag offenkundige Unwahrheiten gesagt hat, ja Allmachtswahnsinn zeigte, der oder die kann nur zu dem Schluss kommen: Am liebsten wäre Merkel wohl Vorsitzende der KP Chinas.
Merkel sagte, dass es erst dann, wenn die ganze Weltbevölkerung (!) – damit meint diese wirklich wahnsinnig gewordene Person JEDEN einzelnen Menschen – geimpft sei gegen ein Virus, das in weit über 99 Prozent aller Fälle harmlos verläuft, erst wenn also dieser Impf-Totalitarismus, diese Allmachtsfantasie umgesetzt sei, könne es keine „Mutationen“ des Virus mehr geben und das Virus wäre am Ende. Das ist medizinisch so unsagbar hirnlos, da fehlen einem die Worte. Niemals werden alle Menschen gegen egal was geimpft sein. Wer anderes behauptet, ist eine Gefahr für die Allgemeinheit und gehört eigentlich – in einer Demokratie zumal – vor sich selbst geschützt und somit gehörte auch die Öffentlichkeit vor einem Menschen geschützt, zumal in einer extrem exponierten Machtposition.
Dann sagte sie auch, dass ein PCR-Test eindeutig feststelle, ob eine Person krank ist oder nicht. Auch das eine Lüge. Eine Lüge. Die überwiegende Zahl der Menschen, die einen positiven PCR-Test erhalten, sind gesund. Selbst der Dirigent des Panikorchesters Drosten wusste das vor Jahren noch, wie z.B. Felix Perrefort in Erinnerung ruft.
Es ist ungewiss, ob Armin Laschet klüger ist, aber es ist anzunehmen, es gibt jedenfalls viele Indizien dafür. Also bleibt nur die Hoffnung auf das Ende von Merkel und bis dahin kann uns niemand retten – außer wir uns selbst. Oder Florida, Schweden, Texas … Selbst ein Bomber Harris würde heute wenig nutzen, da die Engländer ja genauso Covid-Wahnsinnige sind, egal wie lechts oder rinks sie drauf sind – von unmaskierten Fußballfans allerdings zu schweigen. Das wird lustig und könnte den einen oder anderen Herzinfarkt deutscher Politiker nach sich ziehen, wenn am Dienstag in London ein Großteil der 60.000 Fans ohne Maske den Sieg über die Germanen feiern werden. Das wird ästhetisch harte Kost werden, die nicht immer ganz so dünnen Männer mit nacktem Oberkörper sind aber auch lustig – siehe Ungarn, und wie unendlich angenehmer und liebevoller sind englische, grölende Fans mit echter Wampe verglichen mit protestantisch-panisch maskierten und mit idealem BMI ausgestatteten, aber innerlich wie äußerlich hässlichen Deutschen, die weder Herz noch Charme haben?
Merkel möchte es schaffen, dass sich Menschen so in Panik versetzt fühlen, dass sie alles tun, um wieder reisen zu können oder ins Theater etc. Sie will Menschen brechen und fertig machen – auch jene, die bislang noch denken können, es aber nach 18 oder 24 oder 30 Monaten nicht mehr können werden, weil die Gehirnwäsche zu stark gewesen sein wird und schon jetzt ist, dass die Menschen sich entweder umbringen oder impfen lassen und Merkel hofft, dass Baerbock oder Spahn ihren Job beenden.
Und dieses Verbrechen, das Merkel und alle – alle – herrschenden Politiker*innen zu verantworten haben, das ist das größte Verbrechen seit dem Ende des Nationalsozialismus in diesem Land.
Die psychischen Schäden, die allein Angela Merkel an Dutzenden Millionen Menschen in Deutschland verursacht hat, sind unermesslich und werden viele Millionen Lebensjahre kosten, unendlich viel mehr Lebensjahre als jene paar Wenigen, die alt und krank waren und „an“ – und nicht nur „mit“ – Covid-19 starben, verloren haben.
Zeigen Sie unten verlinktes Video jedem Ministerpräsidenten, jedem Bürgermeister oder OB, damit die Panik zerfressenen Visagen dieser Typen noch mehr zerfurchen und im besten Fall der eine oder andere einen weiteren Anblick von maskenfreien Menschen nicht übersteht, das wäre zu hoffen.
Während also die totalitären Corona-Monster in Deutschland, vom RKI über Landesregierungen hin zur Bunderegierung weiterhin die Panik hochhalten, die ZeroCovid-Faschos abfeiern und wirklich jede „Infektion“ (die fast immer gar keine ist) vermeiden wollen, während also der Hygienestaat daran arbeitet, in die Fußstapfen des Totalitarismus des 20. Jh. zu treten und die Menschen keine Minderheiten mehr kennen, die Politik die Menschen weiterhin verunsichert und damit ihr Immunsystem wahnsinnig schwächt, nie gab es so viele psychisch kranke Kinder und Erwachsene in diesem Land, während hierzulande also die unermesslichen Schäden durch Long Lockdown weiter überhaupt keine Rolle spielen und die totalitären Corona-Herrscher weiter Masken bis ins Frühjahr 2022 planen, gibt es noch Menschen. Keine deutschen Menschen, das ist klar. Aber in den USA – dort gibt es noch Menschen, sehen Sie hier dieses Video:
Ursula von der Leyen und viele deutsche Offizielle tun so, als seien sie gegen Homophobie, gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Daher sollte als Kritik an der ungarischen Politik das Münchner Stadion heute Abend in Regenbogenfarben beleuchtet werden. Das hat die UEFA verboten. Die Pointe aber ist: Im Stadion selbst wird, wie zu jedem Spiel, Werbung geschalten von Qatar Airways bzw. von Qatar, das damit wirbt, dass man sich nächstes Jahr in Qatar zur Fußball-WM sehen würde. Qatar ist ein offizieller Werbepartner der UEFA.
Womöglich fühlt sich Ursula von der Leyen davon geschmeichelt, dass in Qatar „Women are encouraged to be brave, serve their homeland and families, and have many children.“ Dabei jedoch passen die reaktionären 7 Kinder der EU-Chefin nicht nur zur Ideologie in Qatar, sondern vielmehr auch zur mittelalterlichen Corona-Lockdown-und-Quarantäne-Politik Europas.
Ein Schulbuch in Qatar für die 11. Stufe agitiert gegen den Zionismus und verbreitet die alte antisemitische Lüge, dass Juden nach der Weltherrschaft strebten, wie das Journal Newsweek im September 2020 schockiert festhält:
Likewise, an eleventh-grade Qatari textbook on Islamic Education for the same semester teaches that „Zionism is a radical racist political movement, which aims at establishing a state for the Jews in Palestine, in an effort to take over and rule the world.“
Nicht nur Schwule und Lesben fordern, dass die Fußball-WM in Qatar 2022 abgesagt und verlegt wird.
Doch die UEFA mag Qatar und lässt sich die EM 2020 (2021) auch durch Werbung aus Qatar finanzieren.
Und Qatar ist noch viel homophober und antisemitischer als Ungarn. Und das will was heißen. Aber Qatar ist ein ganz enger Freund der UEFA oder von Bayern München.
Bayern München ist ein besonders eklatanter Fall von Heuchelei. Denn die Bayern mit Manuel Neuer, der so tut, als sei er weltoffen mit seiner Regenbogen-Armbinde, gehen seit Jahren ins Trainingslager nach Qatar. Antisemitismus, Schwulenhass oder allgemein die islamistische Ideologie störten die Bayern dabei nicht, sonst wären sie ja nicht freiwillig (!) dahin gefahren. Das Geschwätz von wegen „wir müssen im Dialog bleiben, damit es sich zum Guten ändert“ gilt ja für rationale Coronapolitik-Kritiker*innen auch nicht. Aber für Islamisten! Rationale und kritische Menschen werden diffamiert, in der Corona-Zeit so stark wie nie zuvor seit 1945, aber mit echt gefährlichen islamistischen Ideologen wie aus Qatar wird verhandelt und werden große Geschäfte gemacht. Und die ARD klatscht, wie das ZDF – oder haben Sie lautstark gehört, wie ein Moderator sagte, Qatar sei ein islamistisches Schurkenland, das boykottiert gehöre?
Doch das alles passt auch zum „modernen Fußball“, der vom Kapital so bestimmt ist wie nie zuvor. Es kommen nicht mehr alle Spiele frei empfangbar, sondern wie in der Champions League etc. werden viele Spiele (oder alle) nur noch privat gezeigt, für einen kleinen Kreis von Deppen, die ein Abo bei der entsprechenden Kapitalistenfirma haben.
Es gibt Hunderte, wenn nicht – so der britische Guardian – Tausende Tote in Qatar, die im Rahmen des Baus der Stadien der WM 2022 seit 2010, als Qatar den Zuschlag erhielt,aufgrund der Arbeitsbedingungen dort starben – fast alles Wanderarbeiter aus Indien, Nepal, Sri Lanka, Pakistan und aus anderen Ländern wie den Philippinen.
Auch Bayern-Fans haben das „Blutgeld“, das Bayern aus Qatar erhält, kritisiert:
Wer also heute im deutschen Fernsehen wieder nur Orbán und seine homophobe Politik kritisiert, aber zur Qatar-Werbung im Stadion nichts sagt, ja sich von Qatar bezahlen lässt, ist ein Heuchler.
Wer aber von Qatar nicht reden möchte, soll von Ungarn schweigen.
Die Enttäuschung ist groß in England bzw. UK: Obwohl „die Zahlen“, passend zur EM, seit Anfang Mai stark ansteigen – von 2124 auf aktuell 9779 im 7-Tagesschnitt, sanken die Zahlen der Toten von 16 auf 11 pro Tag. Im Vergleich: Deutschland hat aktuell 68 Tote am Tag, die „an“ oder „mit“ Covid-19 sterben, obwohl es nur 1,2 Mal größer ist als UK. Also mehr als sechsmal soviel Tote als in England und schon in Deutschland ist die Zahl minimal.
Schauen Sie sich diese schockierende Diskrepanz von steigenden positiven Tests und zurückgehenden Todeszahlen in UK hier an:
Das erklärt Professorin Jane Relax von der University of Evidence Based Medicine im Süden Englands so (Übersetzung d.V.):
Ich denke, das ist für viele Mathematiker, Modellierer, Regierungsberater, Virologen und andere Menschen, die nie das Licht der Welt erblicken, eine herbe Enttäuschung. Ich habe seit Monaten vor dem Omega-Effekt gewarnt. Omega lässt allen Mutanten wie Delta, Epsilon, Eta, Lambda, Ny, Xi (die ab Eta erst für den Herbst und Winter 2022/23 bzw. 2023/24 geplant waren) schon jetzt keine Chance. Das liegt am Nerd-Immunitäts-Spike des Omega-Syndroms. Es bewirkt bei Menschen eine auffällige Nicht-Anfälligkeit für Panik. Exemplarisch konnte man das gestern in Kopenhagen sehen, aber auch heute bei einigen englischen Fans, die ohne Maske sangen, tranken oder jubelten. Bei Modellierern, Winfried Kretschmann, ARD/ZDF- und sonstiger BBC-like Journalist*innen, bei Boris Johnson, Angela Merkel, Jens Spahn, C. Drosten, K. Lauterbach und anderen Politikern, Physikern, Mathematikern, Virologen oder „Experten“ wirkt Omega allerdings aufgrund zu geringer Vitamin D Konzentration im Körper und psychischen Vorbelastungen nicht.
Diese Frage stellt sich angesichts des völligen Ausrastens des baden-württembergischen Ministerpräsidenten angesichts von jubelnden Menschen in Kopenhagen gestern Abend, die begeistert waren, dass ihr Fußball-Team mit einem furiosen 4:1 Sieg gegen Russland doch noch das Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft erreichte. Es war jedoch sehr problematisch, dass keine russischen Fans nach Dänemark einreisen durften, wg. „Corona“. Mit fairem Wettkampf hat das also nichts zu tun. Sei es drum, die Dänen waren in der Tat spielerisch besser und es war schön zu sehen, wie die Menschen jubelten.
Was gehen Kretschmann Vorgänge in einem anderen Land an? Hat er zuviel Videos über den Einmarsch der Wehrmacht in Kopenhagen gesehen und denkt, die Deutschen hätten immer noch das Sagen in Dänemark? Dass die Dänen nach dem Schock des Zusammenbruchs ihres Stars Christian Eriksen, der fast auf dem Platz gestorben wäre und einen Herzstillstand im ersten Spiel gegen Finnland hatte, besonderen Grund zur Freude hatten – das kennt die Inkarnation des Rohrstocks der 1950er Jahre nicht.
Was er am Montagabend beim Spiel Russland gegen Dänemark gesehen habe, mache ihn fassungslos, sagte der 73-Jährige am Dienstag in Stuttgart. „Ich habe keinen einzigen mit Maske gesehen“, erklärte Kretschmann. Die Fans hätten dicht gedrängt gestanden und sich bei Toren auch umarmt. „Da fällt mir nichts mehr zu sein“, sagte der Grünen-Politiker. „Ich kenne jetzt allerdings die Inzidenz in Dänemark nicht genau, aber so geht es auf keinen Fall“, mahnte der Ministerpräsident.
Jeder Mensch blamiert sich in der Corona-Krise auf seine Weise.
Winfried Kretschmann jedoch hat darüber hinaus illegal gehandelt: Nach der aktuellen Coronaverordnung der EU ist es panischen Ministerpräsidenten unter Strafe verboten, Fernsehen zu schauen und sich ungeschützt dem Anblick normaler oder fröhlicher Menschen auszusetzen.