Wissenschaft und Publizistik als Kritik

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Skandalöse Zustände am Amtsgericht Regensburg: Begeht eine maskierte Richterin eine „schwerwiegende Störung der Hauptverhandlung“ (§ 261 StPO)?

Von Dr. phil. Clemens Heni, 9. Juni 2021

Der Rechtsanwalt Otmar Spirk weist in einem aktuellen Text bezüglich des vorgestrigens Skandals am Amtsgericht Regensburg auf einen bestechenden juristischen Forschungstext zweier Regensburger Juristen hin, die sich bereits im Sommer 2020 angesichts von Corona mit dem grundsätzlichen Verbot der Gesichtsverhüllung zu Gericht beschäftigten. Ausgangspunkt war eine Gesetzesänderung im Jahr 2017, die sich offenbar primär auf die Gefahr von verschleierten Musliminnen bezog, aber allgemein jede Form der Verdeckung des Gesichts im Gerichtssaal zwischen Kinn und Stirn beinhaltet.

Es geht im Kern um folgende Aspekte: Darf eine Richterin entgegen der Rechtslage verlangen, dass alle Anwesenden bei einem Prozess im Gerichtssaal verschleiert sind, also Maske tragen? Darf eine Richterin selbst ohne substantielle Begründung Maske tragen? Darf eine Richterin ebenso willkürlich verlangen, dass Prozessbeteiligte einen negativen PCR-Test vorweisen müssen? Heute wollen wir uns primär mit der Rechtslage bezüglich des Verschleierns im Gerichtssaal befassen.

Die beiden Autoren Rechtsanwalt Professor Dr. Jan Bockemühl und Dr. iur. Martin Heuser (Universität Regensburg) schreiben in der Kriminalpolitischen Zeitschrift, Ausgabe 6/2020 (S. 342-348), unter Titel

„Der Rechtsstaat braucht den freien Blick ins Gesicht“ – Maskerade in der Hauptverhandlung?

Folgendes:

Das zum allgemeinen Grundsatz erhobene Verbot der Gesichtsverhüllung in § 176 Abs. 2 S. 1 GVG erstreckt sich in zeitlicher Hinsicht auf die „Sitzung“. Nach Auffassung des Gesetzgebers meint dies „die gesamte Dauer der gerichtlichen Verhandlung im Sinne des § 169 GVG vom Aufruf der Sache bis zur vollständigen Verkündung des Urteils“ und zeitlich darüber hinaus sogar auch schon „die Öffnung des Gerichtssaals“ vor der Sitzung sowie ferner die Zeit nach der Verkündung des Urteils, „die das Gericht braucht, um […] den Sitzungssaal zu verlassen“.[9]

In persönlicher Hinsicht gilt das im GVG speziell für die Gerichtsverhandlung geregelte Verbot der Gesichtsverhüllung mit den Verfahrensbeteiligten insbesondere für (ehrenamtliche) Richter, Staatsanwälte, Protokollführer, Beschuldigte, Verteidiger, Nebenkläger, Sachverständige, Zeugen, Dolmetscher und alle sonstigen Verfahrensbeteiligte, nicht aber bloße Zuschauer[10] oder etwa auch Vorführungsbeamte.

Sachlich umfasst das – gegen die Motivation des Trägers der Gesichtsverhüllung indifferente – Verbot „sämtliche Formen der Gesichtsverhüllung“.[11] In den Gesetzesmaterialien findet sich dementsprechend die folgende Definition und Abgrenzung: „Gesichtsverhüllung meint dabei die Verwendung von Textilien und anderen Gegenständen, die dazu dienen, das Gesicht oder Teile desselben zu verdecken. Erfasst sind mithin etwa Verhüllungen des Gesichts durch eine Maske, eine Burka, eine Sonnenbrille, eine Sturmhaube, einen Motorradhelm oder auch einen Verband, den eine Person zur Behandlung einer physischen Verletzung im Gesicht trägt. Nicht erfasst sind dagegen die natürliche Gesichtsbehaarung, kleinere Pflaster, Brillen mit durchsichtigem Glas oder Bedeckungen nur des Haares oder nur des Halsbereichs, die den Bereich des Gesichts, also die Fläche zwischen Stirn und Kinn, freilassen.“[12]

(…)

Verhandelt der gesichtsverhüllte Richter nach erfolgter Beanstandung gleichwohl weiter, so ist dieser die Verteidigung wesentlich erschwerende Umstand (vgl. § 338 Nr. 8 StPO) im Übrigen geeignet, die Besorgnis der Befangenheit zu begründen (§ 24 StPO). Denn wenn ein Richter dem Angeklagten in der zwischenmenschlichen Kommunikation, die letztlich über eine Verurteilung entscheidet, nicht mit freiem Gesicht gegenübertritt, erschüttert dies regelmäßig das Vertrauen in das Amt des Richters und die Integrität seines Handelns nachhaltig, da sich der Richter auf diese Weise der strafprozessualen Form der Kommunikation verweigert, während er über den Angeklagten zu Gericht sitzt.

Die Begründung für die Verhüllung der Amtsrichterin in besagtem Fall in Regensburg hört sich ungeheuerlich an und sollte in einem Rechtsstaat zu einem Aufschrei führen, wie Rechtsanwalt Otmar Spirk festhält:

Die Richterin – sie ist hinter ihrer FFP 2-Maske praktisch nicht zu erkennen – rechtfertigt sich dann im Gerichtssaal gegenüber dem Verteidiger von Brunschweiger, Rechtsanwalt Otmar Spirk:

Sie befürchte eine Ansteckung mit dem Corona-Virus: Sie habe Risikopersonen in ihrem familiären Umfeld !

Ihre eigene Hysterie oder Panik scheint diese Richterin, eine Frau Miriam Röslmeier, dazu zu verleiten, geltendes Recht nicht zu beachten oder zu umgehen. Vielleicht möchte die Richterin ihr Gesicht nicht zeigen? Jedenfalls ist die total willkürliche, irrationale Anmaßung, zum vorgeblichen Schutz eines nicht näher genannten Dritten, ALLE Menschen im Gerichtssaal quasi oder de facto zu zwingen, gegen das Gesetz zu verstoßen und sich zu verhüllen, für eine Demokratie unerträglich.

In dem Text der beiden Juristen Bockemühl und Heuser wird z.B. Folgendes zitiert:

Insbesondere in umgekehrter Richtung wird der Verteidiger gegen einen gesichtsverhüllten Richter jedoch eine Entscheidung des Gerichts gemäß § 238 Abs. 2 StPO herbeiführen, sofern der Vorsitzende seiner sitzungspolizeilichen Aufgabe der Durchsetzung des Verhüllungsverbots in Entsprechung zu § 176 Abs. 1, 2 S. 1 GVG nach vorheriger Beanstandung der Sitzungsleitung nicht nachkommen sollte. Denn insoweit sich ein Richter durch die Verhüllung seines Gesichts während der Hauptverhandlung als Repräsentant des Staates einer offenen Kommunikation mit den übrigen Verfahrensbeteiligten verweigert, liegt zugleich eine schwerwiegende Störung der Hauptverhandlung vor (§ 261 StPO).

Insofern stellt sich die Frage: Handelt die Richterin entgegen der StPO? Stört sie eine Hauptverhandlung? Es zeugt von einer ganz besonders offenkundigen Befangenheit, dass sie bei einem Prozess gegen eine Lehrerin, die aus gesundheitlichen Gründen ein Maskenbefreiungsattest hat, eine solche nicht von der Strafprozessordnung vorgesehene, ja explizit, so lese ich das, 2017 abgelehnte Verhüllung einfordert. Wie kann man von so einer Person ein seriöses, juristisch klares Urteil erwarten? Ohne Mimik und bürgerliches Auftreten im Gerichtssaal? Wie kann man die Identität der Richterin feststellen oder des Polizisten, wenn doch unter einer Maske alle gleich aussehen, zumal sitzend?

Die Richterin möchte allen Ernstes ein privates (!) Problem, das sie angeblich hat (!), anführen, um andere Menschen zu zwingen (!), sich zu verhüllen. Das hat mit einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun, so auch die beiden Regensburger Autoren:

Lediglich in diesem tatbestandlich vorgegebenen Rahmen können dann gesundheitliche Gründe des Maskenträgers in der Ermessensausübung des Vorsitzenden zum Tragen kommen. Die ausnahmsweise Gestattung zum Tragen eines MNB setzt damit nicht nur tatbestandlich voraus, dass weder Identitätsfeststellung noch Beweiswürdigung ein unverhülltes Gesicht notwendig machen, sondern auf Seiten der Rechtsfolgen darüber hinaus auch, dass die gesundheitlichen Gründe das allgemeine Erfordernis einer offenen Verhandlungsführung überwiegen.[29]„Der Anwendungsbereich für derartige eng auszulegende Ausnahmen dürfte in der Praxis kaum relevant sein, weil die Wahrheitserforschungspflicht regelmäßig vorgeht.“[30] Die bloße Berufung auf einen „virusbedingte[n] Ausnahmezustand“ reicht folglich nicht aus,[31] weil eine – ohne die erforderliche Glaubhaftmachung einer konkreten Gesundheitsgefährdung – lediglich abstrakt behauptete Gesundheitsgefahr die strafprozessuale Wahrheitserforschungspflicht in einem konkreten Fall gewiss nicht überwiegt.

Es kann theoretisch individuelle Ausnahmen von der Regel des Nicht-Verschleierns geben, aber hier wird ja von der Richterin jede Person (!) im Gerichtssaal de facto gezwungen, sich zu verschleiern. Dabei könnte sich die angeblich gefährdete Person im Umfeld (!) der Richterin längst geimpft haben lassen. Auch die Richterin hätte sich impfen lassen können, wenn sie täglich vor dem Frühstück in Panik badet. Wenn sie nicht an die Wirkung der Impfung glaubt, sollte sie das Herrn Söder sagen oder dem Gerichtspräsidenten.

Was würde ein ehemaliger bayerischer Justizminister zu Richterin Röslmeier sagen? Die Kriminalpolitische Zeitschrift schreibt:

Sehr anschaulich hat das Erfordernis einer offenen Kommunikation für den Gerichtsprozess auch der damalige Bayerische Justizminister Winfried Bausback in einer Plenardebatte des Bundesrates zum Entwurf eines „Gesetzes zum Verbot der Gesichtsverhüllung während der Gerichtsverhandlung“ geschildert: „Kolleginnen und Kollegen, machen Sie einmal die Probe aufs Exempel! Überlegen Sie sich, wie es gewirkt hätte, wenn Kollege Biesenbach mit einem […] Tuch hier vor Ihnen gestanden hätte und Sie sich weder von seiner Mimik noch von seiner Gestik ein Bild hätten machen können. Noch viel mehr gilt dies vor Gericht, wo es um die akribische, gewissenhafte Suche nach Wahrheit geht. […] Wie soll ein Gericht im Falle einer Verschleierung beurteilen, ob die Zeugin plötzlich rot oder ganz blass wird, ob sie zu schwitzen beginnt oder unsicher in die Richtung eines Dritten blickt? Wie soll das Gericht ein gerechtes Urteil fällen, wenn es seine Erkenntnisse nicht auf Zeugen stützen kann, die es von Angesicht zu Angesicht gesehen und erlebt hat, weshalb es auch keinen Eindruck von der Glaubwürdigkeit hat? Unsere Richterinnen und Richter benötigen und wünschen sich deshalb das ausdrückliche Verbot der Gesichtsverhüllung in Gerichtsverhandlungen.“[25]

Eine Ausnahme vom Verbot der Gesichtsverhüllung während der Gerichtsverhandlung, z.B. die Gestattung zum Tragen eines MNB „in Zeiten von Corona“, ist daher allenfalls in geprüften und glaubhaft gemachten Einzelfällen möglich. Die Verhüllung des Gesichts von Verfahrensbeteiligten einer Gerichtsverhandlung kann mit der gesetzlichen Regelung des § 176 Abs. 2 GVG nämlich niemals die Regel, sondern stets nur die Ausnahme sein.[26]

Die Lage ist also recht einfach: Wenn Amtsrichterin Miriam Röslmeier Angst und Panik hat, ihren Beruf auszuüben, dann soll sie sich beurlauben lassen oder im HomeOffice arbeiten, wie das Millionen von Menschen mit panikzerfurchten Gesichtern tun. Dann übernehmen eben Kolleg*innen, die Risiken rational einschätzen können und die eine womöglich bessere Kenntnis der Bedeutung der Kommunikation im Gerichtssaal besitzen, ihre Fälle. So einfach ist das.

Nochmal die beiden Juristen in ihrem wegweisenden Fachartikel:

cc) Richter und Staatsanwälte
Durch die speziellere Regelung des § 176 Abs. 2 GVG werden für die Zeit der Hauptverhandlung die für (ehrenamtliche) Richter und Staatsanwälte allgemein ohnehin schon geltenden Verhüllungsverbote[42] mitsamt ihren Ausnahmetatbeständen verdrängt. Eine MNB zum Schutz vor Infektionskrankheiten[43] darf folglich auch von diesem Personenkreis während der Hauptverhandlung nicht unter Berufung auf individuelle gesundheitliche Gründe getragen werden. Denn auch insoweit fehlt es jedenfalls im Rahmen der nach § 176 Abs. 2 S. 2 GVG zu treffenden Ermessensentscheidung am Überwiegen dieser Gründe, nachdem eine MNB nicht dem Selbst-, sondern lediglich dem Fremdschutz dient. Im Übrigen dürften aber regelmäßig auch schon die tatbestandlichen Voraussetzungen dieser Ausnahmevorschrift nicht gegeben sein. Letztlich würde die Gesichtsverhüllung bei dem betroffenen Personenkreis die Verteidigung durch die damit bewirkte Störung der Hauptverhandlung in einem wesentlichen Punkt beschränken.[44] „Schließlich setzt auch eine effektive Verteidigung des Angeklagten in gewissem Maß voraus, die Reaktion der Berufs- und Laienrichter auf bestimmte Prozessvorgänge an deren Mienenspiel ermessen zu können. […] Die Vorstellung, der Angeklagte würde einer Richterbank aus vermummten Personen gegenübersitzen, die […] völlig anonym Recht sprechen, erschiene geradezu beängstigend.“[45] Um nicht zu sagen, kafkaesk. Denn: „Die Kommunikation ‚von Angesicht zu Angesicht‘ ist ein zentrales Element im rechtstaatlichen Gerichtsverfahren auch dann, wenn der Sachverhalt vollständig aufgeklärt ist und nur noch Rechtsfragen zu erörtern sind.“[46]

Der Schlussabsatz ist besonders bedeutsam und hat eine schöne demokratische, ja antifaschistische Diktion: „Wehret den Anfängen“:

IV. Strafverteidigung mit offenem Visier

Die vorstehenden Überlegungen zeigen, dass die mitunter wohl aus überbordender Angst und teils auch aus Hysterie ergriffenen Schutzmaßnahmen gegen SARS‑CoV‑2/COVID‑19 bereits jetzt eine Erosion des Strafverfahrens sowie der Gerichtsverfassung zur Folge haben. Denn jedenfalls noch Ende letzten Jahres – 2019 – erschien es dem Gesetzgeber offenbar völlig undenkbar, dass eine strafprozessuale Hauptverhandlung lege artis unter vermummten Verfahrensbeteiligten geführt werden könnte. Strafverteidigung mit offenem Visier kann daher in diesen Tagen nicht nur eine engagierte Verteidigung des Beschuldigten, sondern auch eine solche der Grundfesten unseres Strafverfahrens sowie der Gerichtsverfassung leisten, und zwar, indem sie contra legem prozessierende Spruchkörper gelegentlich an noch immer geltendes Prozessrecht erinnert. Dabei bleibt jedoch abzuwarten, ob sich der Gesetzgeber dem Erfordernis einer offenen Verhandlungskultur im Strafprozess nicht doch noch „pandemiebedingt“ – bei nächstbester sich ihm bietender Gelegenheit einer allfälligen „Modernisierung“ – kurzerhand entledigt. In diesem Sinne gilt: Wehret den Anfängen!

 

 

Diskriminiert das Amtsgericht Regensburg Behinderte? Die Volksgemeinschaft der unheilbar Gesunden toleriert keine Minderheiten

Von Dr. phil. Clemens Heni, 7. Juni 2021

Was passiert hier gerade? Was geht in diesem Land vor sich?

Warum tragen die Menschen Masken, wo wir doch medizinisch wissen, dass sie nichts bringen, sonst hätte es ja gar keine Toten „an“ oder „mit“ Corona gegeben. Wer die wissenschaftlichen Texte von Professorin Ines Kappstein, jahrzehntelange Expertin für Krankenhaushygiene, über die Wirklosigkeit von Masken gelesen hat, weiß, wie medizinisch sinn-los das Tragen von Masken ist. Selbst in Krankenhäusern wurde bis März 2020 niemals allüberall Maske getragen.

Dass es mehr Tote gegeben hätte ohne Maske, ist eine Hypothese, die bereits widerlegt ist: Florida oder Schweden haben keine Maskenpflicht und weniger Tote als die meisten Lockdown-Länder oder US-Bundesstaaten. Doch wen interessieren Fakten? In Deutschland geht es um Gehorsam, Volksgemeinschaft und das Denunzieren von Abweichler*innen – Blockwartdenken statt Freiheit, Irrationalität statt evidenzbasierter Medizin, testen statt rationaler Analyse von tatsächlich Kranken.

Jeder seriöse Aerosol-Forscher wird bestätigen, dass im Freien das Tragen einer Maske gegen ein Virus wie Corona völlig sinnlos ist.

Aktuell, seit Wochen, sinken alle Zahlen, die sog. „Fälle“, also die positiven Tests auf das Virus SARS-CoV-2, die fast alle keine Infektionen sind und zu keiner Krankheit führen und zu illegalen Quarantäne-„Absonderungen“ (DAS ist Deutschland, ein Land, das solche Worte und Begriffe immer noch oder schon wieder kennt, „Corona-Verordnung Absonderung„), die Hospitalisierungen und die Todeszahlen jener, die „an“ oder doch nur „mit“ Covid-19 starben (in Kalifornien hat jüngst ein County schlappe 25 Prozent aller Corona-Toten wieder umetikettiert zu Nicht-Covid-19-Toten – Sprich: du hast eine Grabinschrift „He died of the worst attack on American soil since Pearl Harbor“ und am Ende war es doch ein gewöhnliches Herzversagen. Kein Witz: Netanyahu, dessen Tage womöglich endlich angesichts einer neuen 8-Parteien-Regierung, die vermutlich am kommenden Montag, 14. Juni, von der Knesset gewählt und dann vereidigt werden wird, wirklich gezählt sind, meint allen Ernstes, die Ankunft des Pfizer BioNTech Impfstoffes in Israel sei wie „Pearl Harbor“, der japanische Überraschungsangriff auf die Amerikaner, gewesen, und habe das Ende eingeleitet – so ahistorisch und fanatisch unwissenschaftlich denken jedoch nicht nur heutige politische Vertreter des Corona-Regimes, auch die Medien, die Justiz, NGOs und weite Teile der Bevölkerung fantasieren ganz ähnlich).

Doch in Deutschland sind fast alle unheilbar gesund. Wir leben im Zeitalter des pandemic turn und der unheilbar Gesunden.

Nehmen wir ein paar Szenen aus Deutschland im komatösen Zustand. Gestern ein mittelaltes Paar, Ende 50, im hässlich mainstreamigen anthrazit-schwarzen, überdimensionierten, geschmacklosen Mercedes SUV im Ländle. Beide kommen auf dem Land an, eine kleine Hühnerfarm, gegenüber eine Weide für Esel und Galloway-Rinder, ein Bauernhof angrenzend. Direkt am Wegesrand steht seit Jahren ein kleines Holzhäuschen, wo man Lebensmittel direkt vom Bauernhof kaufen kann – ohne Personal, das Häuschen ist den ganzen Tag offen. Es gibt Eier, Kartoffeln, Zwiebeln, ja nach Saison Erdbeeren, Zwetschgen, Äpfel, Birnen, 5-Liter-Apfelsaft-Kisten (ähnlich denen im Alten Land zwischen Hamburg und Stade an der Elbe), Gurken, Zucchini oder auch Gsälz sowie Nudeln.

Die beiden steigen aus dem Wagen aus, sie geht in das Häusle und er zieht sich seine FFP2-Maske auf und geht auch hinein. Die beiden Menschen, die im verglichen mit der frischen Luft (die Türe ist immer offen) im Bauernhofhäusle stickigen Auto beide mit nacktem, nicht schönem, aber doch unverhülltem Gesicht saßen, sind jetzt teils vermummt. Es können in dieses Häuschen gar nicht mehr als zwei Menschen rein und ich hab in über einem Jahr nie zwei Menschen aus drei Haushalten da drin gesehen. Es war wie eine wirklich völlig hirnlose und panikgeschuldete Reaktion des Mannes – während die Frau sich wie gesagt nicht verhüllte, keine Maske nirgends.

Für Menschen unter 70 Jahren ist Corona so ungefährlich oder gefährlich wie eine schwere Grippe. Das sagt die WHO – die Infektionssterblichkeit für Menschen unter 70 Jahren liegt bei 0,05 Prozent. 1969/70 lag sie für die Gesamtbevölkerung bei einer heftigen Influenza-Welle (die kaum jemand bemerkte, ich wurde im Januar 1970 geboren und merkte: nichts) bei 0,29 Prozent.

Gleichwohl haben sich viele alte Menschen geimpft gegen Corona. Das kann hilfreich sein oder auch nicht. Aber für alle unter 70, wenn sie nicht massivst vorerkrankt sind, ist es sinn-los. Und in jedem Fall ist es die Entscheidung jedes einzelnen Menschen. Möchte man meinen. Doch wir leben in der Post-Demokratie, im Hygienestaat:

Die Schauspielerin Eva Herzig will sich nicht impfen lassen, was selbstverständlich ihr Recht ist. Doch eine nicht anders als antidemokratisch, medizinisch nicht evidenzbasiert und totalitär agierende Film-Produktionsgesesellschaft wirft sie jetzt aus der aktuellen Produktion.

Nächste Szenerie: Ein Amtsgericht in einer deutschen Universitätsstadt. Eine Richterin weigert sich, eine Person mit einem Attest zur Maskenbefreiung hineinzulassen. Dabei gibt es in der Verordnung des Bundeslandes – wie in jedem Bundesland – die Befreiung von der Maskenpflicht, so ein gültiges Attest vorliegt. Das ist hier eindeutig der Fall. Warum verstößt eine Richterin gegen geltendes Recht bzw. gegen eine Verordnung der eigenen Landesregierung?

Im Gespräch mit Brunschweiger bekomme ich mit, dass im gleichen Gericht heute ein anderer Prozess stattfand und dort gibt es, so ein Prozessteilnehmer, im Saal offenbar gerade keine Maskenpflicht. Ob es nicht strafrechtlich relevant ist, in JEDEM anderen Menschen einen Gefährder oder eine Gefährderin zu sehen, ist ohnehin die Frage unserer Zeit. Denn das kehrt das Schuldprinzip um: Man muss selbst beweisen (!), dass man nicht krank ist – was den meisten unheilbar Gesunden, den Lockdown-, Test-, Masken- und A-Soziale-Distanzierungs-Fetischist*innen, den Zeugen Coronas, zur Religion der „Neuen Normalität“ geworden ist.

Ob jemand (nicht nur im Winter) bei offenem Fenster an einer Pollenallergie erstickt, ist den A-Sozialen von heute egal – Hauptsache frau oder mann selbst ’schützt‘ sich wie panisch vor einem für fast alle läppischen Virus, zumal im Juni 2021, wo Corona Saison-Ende hat, wie jeder weiß, der oder die denken kann. Aber wer kann heute noch denken? Wer?

Übrigens – das werden Jurist*innen bestätigen – ist ein Prozess mit Maskierten nicht im Sinne des Gesetzgebers, da Mimik und Gesichtsausdruck sehr viel über Schuld und Sühne, Scham oder Unverschämtheit aussagen können. Man will dem Verbrecher doch ins Gesicht schauen oder es wenigstens sehen, auch wenn er oder sie zu Boden blickt.

Oder schauen wir auf die stagnierenden Zahlen der Impfungen von Menschen, die über 80 Jahre alt sind, in Berlin. Seit über einem Monat nimmt die Zahl kaum noch zu und verharrt um die 75 Prozent von Geimpften. Das ist bekanntlich die tatsächlich theoretisch gefährdete Gruppe von Menschen, die schwer an Covid-19 erkranken könnte. Aber 25 Prozent haben eben keine Panik oder Angst oder wissen, wie wenig Sinn es macht mit 83 oder 89, sich gegen ein respiratorisches Virus zu impfen und so zu tun, als läge das ganze Leben noch vor einem und man könne sich vor dem Tod schützen. Doch so eine Größe haben viele unter 80-jährige nicht.

Es wird Corona weiterhin geben, das ist überhaupt nichts Dramatisches. Nur jene Menschen, die meinen, sich unsterblich impfen zu können, die werden ein blaues Wunder erleben.

Dass Richter*innen in Deutschland ernsthaft meinen, Corona-Verordnungen der eigenen Landesregierung ignorieren zu können und eine Person, die ein Maskenbefreiungsattest aus gesundheitlichen Gründen hat, nicht ins Gericht zu lassen, indiziert, wo dieses Land steht: Am Abgrund. Die Demokratie steht am Abgrund und die ZeroCovid-Wahnsinnigen wollen den totalen Hygienestaat. Das ist in Florida anders. Dort wurde jetzt verboten, dass Kreuzfahrtschiffe verlangen (!), dass nur geimpfte Menschen boarden dürfen. Es geht, und Ron DeSantis hat es durchgesetzt. Dabei wissen wir gerade auch von Kreuzfahrtschiffen, wie enorm ungefährlich Corona ist, Stichwort: Princess Diamond.

Wenn eine Richterin Angst hat, ihren Job zu machen, dann sollte sie zu Hause bleiben. So wird ein Schuh draus. Doch Menschen vom Leben auszuschließen – hier von einem ohnehin perfiden Gerichtstermin -, das ist einer Demokratie unwürdig und kann doch nicht rechtskonform sein. Es gibt die Ausnahmen von der Maskenpflicht, wer das ignoriert, handelt gegen die bayerische Corona-Verordnung.

Auch mit dem Verständnis der deutschen Sprache hapert es bei so manchem Beamten. Der ‚Grund‘ für den Gerichtstermin ist äußerst bizarr, irrational bzw. abstrus oder Indiz für Polizeiwillkür. Die Mittelbayerische Zeitung schreibt heute, am 7. Juni 2021 (hinter der Bezahlschranke):

Und die Beschuldigte? Verena Brunschweiger, die nach eigenen Angaben eine Behinderung von 20 Grad hat ist, erklärte der Mittelbayerischen vor dem Amtsgericht, wie der Fall im November aus ihrer Sicht abgelaufen ist. „Ich sagte: Sie Behinderte diskriminierender Mensch. Ein Partizip. Das nehme ich gerade mit meinen Siebtklässlern durch.“ Sie würde sich für den Polizisten ein Disziplinarverfahren wünschen, betonte sie, und: „Man verliert wirklich den Glauben an den Rechtsstaat.“

Im Video-Interview (Bezahlschranke) mit Dr. Christian Eckl spricht Dr. Verena Brunschweiger über den heutigen Tag und er erwähnt im Abspann süffisant oder ironisch, dass sie Deutsch unterrichtet (und der Polizist nicht …).

Ja, viel mehr noch: Eine radikalfeministische Intellektuelle würde, das mag sie von einem Großteil der Gesellschaft unterscheiden, eine andere Person, und sei sie noch so aggressiv, brutal, irrational oder widerwärtig, niemals als „behindert“ bezeichnen. Das ist das Vokabular von Asozialen, Menschen mit Behinderung zu diskriminieren, ähnlich wie die als Schimpfworte gebrauchten Ausdrücke wie „bist du schwul oder was?“ oder „du Jude“.

Lehrerkollegien, wo von 100 Lehrer*innen die eine Lehrerin oder der eine Lehrer, die keine Maske tragen können, gemobbt werden, zeigen die Verkommenheit des ganzes Landes, wenigstens der Lehrerschaft an. Die sog. einfachen Leute haben sich in der Krise als die echteren Menschen gezeigt, die Empathie haben, die nicht ausgrenzen, die tolerant sind und Gefahren realistisch einschätzen können. Die Spiegel-Hosenscheißer, die nichts außer dem Twitter-Account von Klabauterbach abonniert haben und lesen, die leben in einer Parallelwelt wie jeder Ministerpräsident und jede Ministerpräsidentin, nicht zuletzt in Sachsen-Anhalt, wo sich zeigt, dass Irrationalität und Corona-Wahn sich durchsetzen.

Es ist gut, dass die AfD etwas verloren hat (viel zu wenig!), aber zu welchem Preis? Damit der Corona-Wahn einfach durchgewunken wird und wir Wahlen durchführen ohne jeden substantiellen Wahlkampf, ohne Demonstrationen, ohne Massenversammlungen, ohne Geschrei und Rangelei, ohne nix? DAS soll eine Demokratie sein? Das ist ein aseptischer Panikzustand, der nach dem Willen der Kanzlerin bis nach ihrem Ende andauern, ja nie enden soll, weil Influenza ist ja wenigstens so gefährlich und viel häufiger als Corona. Vom Klimawandel ganz zu schweigen, der tatsächlich gefährlich ist und alle Menschen betrifft und nicht nur die Alten und massiv Vorerkrankten.

Ein Land aber, das keinerlei Ausnahmen mehr duldet, keine Minderheiten schützt, ja Behinderte ganz offensiv diskriminiert – Menschen, die wegen Atembeschwerden keine Masken tragen können, sind behindert -, ein solches Land ist totalitär, keine Demokratie mehr und möchte die Volksgemeinschaft der unheilbar Gesunden.

Es gibt aber eben auch Journalist*innen wie von der Mittelbayerischen Zeitung in Regensburg – wie Christian Eckl oder seine Kollegin Marianne Sperb, die den Artikel über den heutigen Eklat am Amtsgericht Regensburg schrieb -, die sich offenkundig um solche problematischen Fälle wie jetzt am Amtsgericht Regensburg oder bei der Polizei Regensburg kümmern und womöglich gar – Gott steh uns bei – Kritik üben an den irrationalen Corona-Politik-Zuständen sowie an der Missachtung von Gesetzen oder Verordnungen. Da möchte ich an die wegweisenden Worte von Jan Josef Liefers in #allesdichtmachen erinnern:

In letzter Zeit habe ich das Gefühl, dass einige Zeitungen damit beginnen, alte, überwunden geglaubte Vorstellungen von kritischem Journalismus wieder aufleben zu lassen. Dagegen müssen wir uns wehren. Das dürfen wir nicht zulassen. Wir sollten einfach nur allem zustimmen und tun, was man uns sagt. Nur so kommen wir gut durch die Pandemie. Bleiben Sie gesund, verzweifeln Sie ruhig, aber zweifeln Sie nicht.

 

Jeder einzelne Politiker (m/w/d), der für die Verlängerung eines nicht existierenden Zustands stimmt, ist ein Krimineller

Von Dr. phil. Clemens Heni, 5. Juni 2021

Es gibt keine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“. So gut wie kein Mensch wird aktuell krank, fast jeder positive Test bedeutet keine Infektion, das war von Anfang an so. Jene, die krank wurden, brauchten dafür keinen Test. Nicht mal im März oder April 2020 bestand eine solche Notlage, da die Krankenhäuser zu keinem Zeitpunkt überlastet waren. Irgendwann, in 40 Jahren oder später, werden das auch seriöse Richter (m/w/d) so urteilen, wenn es bis dahin Karlsruhe noch geben sollte.

Alles andere ist auf diesem Blog und auf anderen kritischen Portalen detailliert beschrieben, analysiert und kritisiert worden. Es geht jetzt darum, dass wir unter Diktaturbedingungen eine Bundestagswahl haben werden, also keinen Wahlkampf, keine Möglichkeit, den Verbrechern (m/w/d) direkt ins Gesicht Sahnetorten, Tomaten oder was immer zu werfen oder ihnen Ohrfeigen zu geben, so wie es früher üblich oder möglich war (Kiesinger, der verglichen mit dem Merkel-Scholz-Regime harmlos war).

Es gilt also weiter den Blick auf die USA zu richten, auf Florida, Texas, Georgia etc., aber auch auf die Antifa in Frankreich, die offenbar nicht so totalitär ist wie die deutsche und das de facto Zwangsimpfen unfassbar findet, daher auch die in Frankreich insgesamt geringere Impfgeilheit wie im panikverseuchteren Deutschland widerspiegelt.

P.S.:

Vorpommern-Rügen hat aktell eine „Inzidenz“ von 0,9 (Null Komma Neun). Wer allein für diesen Landkreis eine epidemische Lage von nationaler Tragweite deklariert, indiziert den eigenen corona-faschistoiden Charakter, den ganzen Wahnsinn, die ganze Irrationalität und Unwissenschaftlichkeit. Doch es wird weiterhin kein Gericht geben, das eine solche Ausrufung allein für diesen Landkreis für verfassungswidrig erklärt. Wir leben in keiner Demokratie mehr, sondern in einem totalitären Hygienestaat, die Faschos – es sind Hygienefaschos – von ZeroCovid haben die Macht im Bundeskanzleramt übernommen. Und doch wird die Welt über sie lachen. Die Frage ist, wie viele bis zum erkennbaren Ende des Merkel-Scholz-Regimes sterben werden an Long Lockdown, hier und vor allem im Globalen Süden, im Trikont.

Wir werden über die Zeugen Coronas und die niedersächsische Landesregierung auch danach ewiglich lachen, lachen, lachen

Von Dr. phil. Clemens Heni, 03. Juni 2021

Ich muss Ihnen das gar nicht sagen, Sie wissen das ohnehin, es gilt nur, das festzuhalten, just for the record: Es ging seit März 2020 zu keiner Sekunde um die Gesundheit und den Schutz der Bevölkerung. Es ging von Anfang an darum, Angst und Panik zu verbreiten, um eine äußerst eingeschüchterte und panische Gesellschaft so zu behandeln, wie wir es aus der Geschichte des Totalitarismus kennen. Allerdings ging keines dieser Regime so weit, Theater, Universitäten, Restaurants, Kinos, Cafés, Schwimmhallen – einfach alles zu schließen und Millionen von Menschen Berufsverbot zu erteilen und nicht nur ein paar Tausend, wie wir es vom „Radikalenerlass“ unter der SPD geführten Bundesregierung aus den frühen 1970er Jahren her kennen.

Zu keinem Zeitpunkt war das Gesundheitssystem überfordert.

Zu keinem Zeitpunkt bestand ein Notstand – und das, obwohl Deutschland ein Vielfaches an ICU-Betten hat verglichen mit Ländern wie Schweden, England oder Frankreich. Entweder arbeiten die Intensivmediziner*innen in Deutschland so ungeschickt und schlecht, dass sie fünfmal mehr Intensivbetten benötigen wie die Schweden, oder es lohnt sich halt mehr, hat also rein kapitalistische Gründe, was gar nicht zwingend logisch ist, da Schweden ein nicht minder turbokapitalistisches Land ist mit sehr vielen privatisierten Krankenhäusern, gerade in Stockholm.

Es werden jetzt in Niedersachsen die Diskotheken und Bars wieder geöffnet – doch tanzen geht nur mit Maske, also gar nicht. Was für kranke Hirne denken sich so etwas aus? Was für kranke Hirne quälen noch 15 Monate nach Beginn des Wahnsinns junge und alte Menschen, die tanzen wollen? Noch immer hat weder die Regierung in Niedersachsen noch irgendwo sonst kapiert, dass Menschen in einer Demokratie selbst entscheiden dürften, was sie tun.

Wer gesunde Menschen testet, ist ein Krimineller, ein Mensch, der keine – keine – Ahnung von Medizin und Public Health oder Epidemiologie hat.

Obwohl es also im März 2020 weder um das Verhindern eines medizinischen Notstandes ging, noch um den Schutz der Alten (die wurden gerade nicht gezielt geschützt), so war zumindest niemand geimpft, wie sinnlos oder gefährlich diese Impfung auch ist oder sein mag, es konnte zumindest theoretisch behauptet werden, es sei nicht klar, wie gefährlich Corona ist.

Doch seit April 2020 wissen wir, wie ungefährlich Corona ist. Die Gangelt-Studie belegte, dass die IFR (Infektionssterblichkeit) bei 0,37 Prozent liegt und nicht wie damals vom unwissenschaftlich arbeitenden RKI panisch und wider besseres Wissen (!) behauptet bei 4,1 oder 3,5 Prozent (auch die WHO promotete anfangs diese völlig absurden Zahlen). Seit Oktober 2020 wissen wir, laut WHO, das die IFR bei 0,23 Prozent liegt, für unter 70-jährige bei 0,05. Das ist Grippe-Niveau. Auch das RKI verglich im Februar 2021 Corona mit der Intensität von schweren Influenzawellen. Schon 2016 hatte das RKI gezeigt, dass die IFR bei der Hongkong Grippe 1969/70 in Deutschland bei 0,29 Prozent lag.

Doch jetzt, im Juni 2021, wo über 40 Prozent geimpft sind und kein Mensch über 70 noch an Corona sterben kann – so die Logik der Impffetischisten -, sind die Maßnahmen noch deutlich absurder und totalitärer, willkürlicher, irrationaler und noch brutaler als im Juni 2020. Maskenwahn allerorten, Testwahn in extremster Form, Kindesmisshandlung in Schulen (Zwangstest, Maskenpflicht) und weiterhin Berufsverbot für Sänger*innen, Musiker*innen auf Open-Air-Konzerten (Wacken), Schausteller*innen (Oktoberfest schon lange abgesagt, obwohl gar nicht klar war, wie gering die Gefahr im September 2021 sein würde und zur Euro 21 werden Zehntausende Fans in München sein im und vor dem Stadion, leider viele in schwarz-rot-gold).

Es kann doch jetzt nach der Logik der Wahnsinnigen, der Zeugen Coronas, gar niemand mehr aus den Risikogruppen an Covid-19 sterben, weil sie geimpft sind und wer über 80 ist und nicht geimpft, hat vielleicht mehr Ahnung von der Sinnlosigkeit, sich in diesem Alter gegen so etwas mit so einem nicht offiziell zugelassenen Impfstoff zu impfen, oder hat keine Lust, das zu tun, was Mutti sagt, die es nicht besser weiß, aber meint, qua Autorität das zu verlangen. Es gibt Rebellen und Selbstdenker, in jedem Alter.

Es zeigt sich jetzt der bürokratische Automatismus, das Nicht-Zurücknehmen-Können von Herrschafts- oder Foltertechniken. Es zeigt sich, dass das Bundeskanzleramt absichtlich kritische Stimmen abwehrte und stur bei seiner irrationalen und unwissenschaftlichen, totalitären Politik blieb, von Tag eins bis zum Ende vom Merkel-Scholz-Regime im September 2021.

So wie die Kenntnis über die Atombombe nie zurückgenommen werden kann, wir also laut Günther Anders in der letzten Epoche der Menschheit leben, so kann seit März 2020 der pandemic turn nie wieder vergessen werden: Das Wissen, von heute auf morgen buchstäblich alles, was zum Leben not-wendig ist, Kultur und Kunst, Liebe, Musik und Nähe, auslöschen zu können.

Im pandemic turn zählt das Existieren und nicht das Leben. Dem haben sich fast alle Medien, fast alle NGOs, die Linke, die Antifa, der Mainstream und die Rechte von Söder bis Laschet und Spahn verschrieben.

Gesunde Menschen zu testen ist der absurdeste, primitivste, dümmste, hypertechnisierteste, virologisch-totalitärste Vorgang in der Geschichte der Public Health.

Menschen als a priori „Störer“ oder „Gefährder“ zu stigmatisieren, ist der a-sozialste Vorgang seit 1945.

Die Toten, die aufgrund des Lockdown tagtäglich im Globalen Süden zu Tausenden sterben, sind Ausdruck der Solidarität der kapitalistischen Metropolen, der weißen und mittelklassemäßigen Home-Office-Volldeppen von New York, Berlin, London bis Paris, Madrid und Wien, von Melbourne ganz zu schweigen, Australien und Neuseeland sind vollends aus dem Kreis der zivilisierten Länder ausgestiegen und totalitäre, vollständig abgeschottete Inseln auf unabsehbare Zeit.

Daher wiederum unser Vorschlag zur Güte:

Mögen doch die Politiker*innen und die Menschen mit den panikzerfuchten Visagen weiter Maske tragen, zu Hause, und einfach nie mehr das Haus verlassen. Kein Mensch wird solche Existenzen vermissen. Sie bekommen alles geliefert und müssen das Haus nur noch zur Beerdigung verlassen, der eigenen, aber das merken sie dann ja nicht mehr.

Das wäre eine win-win-Situation.

Der denkende Teil der Bevölkerung hätte dann freie Fahrt für freie Bürger, mehr Platz im Restaurant und in der Bibliothek und jene, die man trifft, sind womöglich nicht sinnlos Geimpfte 28-jährige oder 53-jährige, sondern Risiken rational einschätzende Menschen, die das Lachen oder Weinen über den Normalzustand in diesem Land oder auf dieser Welt schon vor 2020 der totalitären neuen Normalität vorzogen.

Es öffnen jetzt allüberall Restaurants ohne Tests, solange man im Freien bleibt, auch hier sieht man die Absurdität der Situation. Ein Mensch darf sich als Mensch fühlen, wenn er im Freien ist, sobald er ins Innere eines Gebäudes geht, wird er von Kriminellen – Vorgesetzten, Bürgermeistern, Richterinnen, Filialleitungen, Intendanzen, Uni-Präsidenten und so weiter und so fort – als Lebensgefahr für jeden anderen gesehen.

Wir werden all diese Politiker, Mediziner, Polizist*innen, Verwaltungsangestellten, Amtsrichter*innen und so weiter und so fort nie mehr im Leben ernst nehmen können, sondern können über sie, wenn der Spuk vorbei ist, nur unendlich und ewiglich lachen. Es sind Anhängsel ihrer eigenen Verordnung, totalitäre Schnipsel wie ein geschreddertes Blatt Corona-Verordnungs-Papier.

Und darin liegt die Hoffnung: Wir selbst Denkenden werden lachen, lachen, lachen, wir haben andere nicht gezwungen, sich den absurdesten, die Gesundheit gefährdenden Maßnahmen zu beugen, wir waren dafür nie verantwortlich.

Und noch ne gute Nachricht: Die Spiegel-Lobos haben wie gesagt schon verloren, schon jetzt gibt es keine „kalte Impfpflicht“, weil Bibliotheken, Restaurants, Geschäfte merken, dass es doch für die Mehrheit der Menschen zu totalitär und absurd ist, nur mit Impfausweis oder Testnachweis eintreten zu dürfen. Es wird sich auch zeigen, wie illegal es ist, Impfnachweise zu fordern, es wird noch Datenschützer*innen geben und ggf. Gerichte, die das erkennen. Die Hoffnung stirbt zuletzt oder nie.

Und dann werden auch wieder Tourist*innen aus Florida, Texas oder Schweden nach Kontinental-Europa kommen und mit dem Kopf schütteln, wie irrational vorgeblich erwachsene Menschen sich verhalten haben. Und mit diesen coolen Leuten aus Texas, Florida oder Schweden werden wir lachen über die Dumpfdeutschen, die Angepassten, Affirmativen und Corona-Quälgeister.

 

Warum ist das Nomen „Bullenschwein“ eine Beleidigung?

Von Dr. phil. Clemens Heni, 2. Juni 2021

Das Hauptwort „Bullenschwein“ wird häufig als Beleidigung betrachtet. Und das völlig zu Recht. Kürzlich traf ich wieder mal ein paar örtliche Bauersleute. Ich besuchte die Galloway-Bullen auf der Wiese mit ihren zotteligen Haaren, ihren verträumten großen dunklen Augen und ihren großen Zungen. So viel Körpergewicht und so wenig Aggression. So viel herziges Grunzen, so glückliches Sich-Ranschmiegen eines Schweines, wenn ein netter Mensch vorbeischaut.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, gesunde Menschen zu testen.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, Menschen, die im Freien keine Maske tragen, zu kontrollieren.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, gesunde Menschen oder auch kranke zu zwingen, eine Maske zu tragen – da diese intelligenten Tiere (das Herz eines Schweines ist verglichen mit den Herzen der meisten Menschen wirklich ein HERZ) die Worte quälen, foltern, Willkür nicht kennen.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, Menschen Quarantäne zu verordnen, weil sie wissen, dass ein Bauer, wenn er krank ist, ein paar Tage das Bett hütet und ein anderer Bauer das Futter bringt. So war es schon immer, Influenza hin, Corona her.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee des Lockdowns gekommen, ohne die Kollateraltoten – die Millionen Toten im Globalen Süden – und die Erniedrigten und Verlassenen hierzulanden zu bedenken.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, wegen einem solchen Virus alle Zoos und Tierparks zu schließen und viele Tiere psychisch in Depressionen verfallen zu lassen, nicht zuletzt Schildkröten, Affen, Raubtiere, Giraffen, Hippos und Elefanten.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, 84-jährige Menschen zu zwingen, sich impfen zu lassen, damit sie wieder an der Riviera oder in Rimini baden können.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, ein Testergebnis ohne jede medizinische Indikation als „Infektion“ zu bezeichnen.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, Theater und Bibliotheken zu schließen, aber Panzerfaustfabriken offen zu halten. Sie hätten es gerade anders herum gemacht: Die Panzerfaust- und die Laubbläserfabriken für immer schließen und die Theater und Universitäten für immer – ohne jede Ausnahme – öffnen.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, eine willkürliche Zahl – Inzidenz – festzulegen, um totalitäre Träume von Macht und Herrschaft jederzeit ausleben zu können, Menschen einzusperren und schlimmere Ausgangssperren zu verhängen als in jedem Krieg.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, Angst vor Gesunden zu haben – bis sie merkten, dass die gesunden Menschen unheilbar gesund sind.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, auf Behörden, beim Bäcker, in Gerichten oder im Zug Maskenpflicht einzuführen, da es in der Geschichte der Menschheit gerade vor Gericht um Wahrheit, Wahrhaftigkeit und das offene Visier gehen sollte – man sollte wenigstens die Fratze der Richterin, des Richters oder des Kriminellen sehen können, um das zu dokumentieren.

Weder Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, Kinder und Erwachsene zwangszutesten.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, eine Impf-Apartheid einzuführen.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, Redakteur beim Spiegel oder Mitarbeiter beim Ordnungsamt in DüsselDORF zu werden.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, Politiker zu werden und den Parlamentarismus auszusetzen, damit die Exekutive ohne jede Diskussion herrschen kann und den paar Hundert ZeroCovid-Fanatiker*innen auf Twitter Folge leistet.

Weder solche Bullen noch Schweine wären je auf die Idee gekommen, sich einen Twitter-Account zuzulegen, um damit das Bundeskanzleramt zu agitieren, die Maskenpflicht in Niedersachen – wo es besonders viele Galloway-Bullen und Schweine gibt – auf keinen Fall jemals abzuschaffen.

Aus all diesen und noch unendlich mehr Gründen ist es eine Beleidigung von „Bullenschweinen“ zu reden.

Doch sind alle Bullen und Schweine süße Tierchen? Wir wissen es nicht. Es ist jedenfalls eine Form von Speziesismus, eine Hervorhebung der Spezies Mensch gegenüber der Spezies Tier, dabei werden Handlungen von Menschen mit beleidigenden Begriffen versehen, die auf Tiere gemünzt sind. Daher ist „Bullenschwein“ ein zu vermeidendes, beleidigendes zusammengesetztes Hauptwort.

Im Prolog zu meiner Dissertation heißt es:

Wir haben noch das abscheuliche Geschrei der Nürnberger Parteitage im Ohr. Daß ein gutmütiges Volk zu diesem Volk von tollwütigen Hunden hat werden können, ist ein unerschöpflicher Gegenstand der Ratlosigkeit und des sprachlosen Erstaunens. Man wird uns vorwerfen, diese Übeltäter mit Hunden zu vergleichen? Ich gestehe es in der Tat: Der Vergleich ist beleidigend für die Hunde. Hunde hätten weder die Verbrennungsöfen erfunden noch daran gedacht, Phenolspritzen in das Herz von kleinen Kindern zu setzen …«

Vladimir Jankélévitch (1971)/2004a: Verzeihen? [Pardonner?], in: ders. (2004): Das Verzeihen. Essays zur Moral und Kulturphilosophie, Frankfurt a. M. (Suhrkamp; suhrkamp
taschenbuch wissenschaft), S. 243–282

 

Hauptsache Aufmerksamkeit und Propaganda: Deutsche Mandarine? Eine Hure, eine Islamistin und eine Corona panikgeile Alt-Feministin

Von Dr. phil. Clemens Heni, 31. Mai 2021

Über Kübra Gümüsay muss man nicht viel sagen, sie sieht so aus wie jede Frau, die aus islamistischen oder sonstigen religiösen Wahn-Motiven heraus ihre Haare nicht zeigt, aber der Kern ist die für Antisemitismus offene Ideologie, die beim politischen Islam oder Islamismus fast immer noch dazu kommt, sozusagen der ideologische hardcore Doppelpack, so wie es Klabauterbach ohne Drosten nicht gibt, Merkel nicht ohne Braun oder Habermas nicht ohne Luhmann:

Ich schrieb am 10. März 2019 über die ach-so-jüdische Zeitschrift oder Postille „Jalta“ und das jüdische Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) im Zusammenhang mit der aggressiven, gewalttätigen BDS-Aktivistin Stavit Sinai:

So jedoch ist das alles Heuchelei und Geschwätz. Das mag zu Habermas passen, der zwar gegen Antisemitismus und die AfD ist, aber kein Problem hatte mit der jüdischen Anti-Israel-Hetzerin Judith Butler auf einem Podium zu sitzen in New York City (siehe dazu mein Buch “Kritische Theorie und Israel” von 2014).

Es geht um eine „strategische Identitätspolitik“, wie Tobias Herzberg unterstreicht. Es geht um die muslimischen Referenzen in dem Band, so etwa um Kübra Gümüsay, die nicht nur für obsessives Kopftuchtragen steht, sondern meint, es gebe keine Alternative zur AKP in der Türkei. Herzberg zitiert sie mit der Aufforderung, „Liebe zu organisieren“.

In Heft 4 von Jalta ist dann Gümüsay gar Autorin von Jalta, es wächst zusammen, was zusammengehört. Angesichts der Großdemo #unteilbar im Oktober 2018 schrieb die Jungle World über die Mitaufruferin Gümüsay:

„Es gibt unter den Erstunterzeichnern noch weitere Gruppen und Personen, die Verbindungen in antidemokratische, autoritäre, frauenfeindliche und antisemitische Milieus haben. Die Autorin Kübra Gümüşay, ebenfalls Erstunterzeichnerin, trat 2016 auf einer Veranstaltung der Organisation Milli Görüş auf. Bei Milli Görüş handelt es sich um eine türkisch-islamistische Organi­sation, der bereits gerichtlich Gegnerschaft zur bürgerlich-demokratischen Ordnung und ein antisemitischer ­Charakter bescheinigt wurden. 2013 bekundete Gümüşay auf Twitter Zustimmung zur autoritären und antidemokratischen türkischen Regierungspartei AKP: ‚Ich sehe zurzeit keine Alternative zur AKP in der Türkei.‘“

Das sind also die Autorinnen und Kooperationspartnerinnen der jüdischen Zeitschrift Jalta. Dabei ist der Antizionismus vieler jüdischen Autor*innen ja schon krass genug und Kern dieser Besprechung und Kritik.

Nun ist kaum jeder Mensch, der ein Buch publiziert, ein Intellektueller. Fast kaum ein Mensch, der ein Buch publiziert, ist ein Intellektueller, wenn wir darunter eine selbst denkende und zumal kritische Person fassen.

Denn was ist ein Intellektueller?

In meiner Disseration zur Kritik der „Salonfähigkeit der Neuen Rechten“ schrieb ich 2006:

Eichberg ein deutscher Mandarin? Kritik des Gegenintellektuellen

Deutsche Konservative und Nationalisten haben seit den 1970er Jahren versucht, die deutsche Geschichte zu rehabilitieren und sind dabei keineswegs von einer vormodernen Epoche ausgegangen, sondern haben protagonistisch den NS nicht verschwiegen, vielmehr Anschlussstellen gesucht und gefunden. Der Sozialphilosoph Hauke Brunkhorst hat sich dazu in einer Studie von 1987 geäußert.[1]

Mandarine, in Europa früher gebräuchliche Bezeichnung für die hohen chinesischen Beamten der Kaiserzeit, haben in Deutschland mit einem zutiefst antiintellektuellen Ressentiment von Mitte des 19. bis weit in das 20. Jahrhundert hinein die deutsche Wissenschafts-Szenerie bestimmt. Jedoch: »Mit der klassischen Rolle der Philosophen, Priester und Propheten, der Mandarine und Schamanen ist es vorbei.«[2] Sodann: »Der Mandarin steht über den Parteien: ›Wenn es nicht gelingt, die Sache der Nation wieder über die Sache der Partei zu stellen, so sind wir verloren.‹[Eduard Spranger, C. H.]«.[3]

Ein deutscher Mandarin hat all das nicht, was einen Intellektuellen auszeichnet:

»Zu Kompromissen mit vorgeblich tief sitzenden metaphysischen Bedürfnissen sollten die Intellektuellen sich nicht verführen lassen. ›Ohne Leitbild‹ (Adorno), ohne höhere Legitimation sollten sie auf dem ›uneingeschränkten Gebrauch ihres Intellekts‹ bestehen, und das heißt ja nichts anderes, als auf der Macht des Negativen und dem Recht zur negativen, destruktiven Kritik. Dieser Anspruch, ›der wider die angeborene und‹, wie Kracauer ausdrücklich hervorhebt, ›die erworbene Natur ist‹, kann den Intellektuellen nicht geschenkt werden: ›die Natur zum mindesten versuchsweise außer Kraft zu setzen, soweit es nur irgend geht. Nichts anderes ist der Intellekt als das Instrument der Zerstörung aller mythischen Bestände in und um uns.‹«[4]

Diese »Zerstörung aller mythischen Bestände« ist ein Movens meiner Studie. Eichberg ist sehr wohl ein Intellektueller, aber ein Gegenintellektueller. Er steht dezidiert in dieser gegenintellektuellen Ahnenreihe deutscher Mandarine. Am Beispiel der Soziologie zeigt nun Brunkhorst, woran deutsche Gegenintellektuelle seit den 1970er Jahren wieder zunehmend arbeiten:

»Das erklärte Ziel der Antisoziologen ist beispielsweise nicht die Abschaffung der Soziologie, sondern die Wiederherstellung der durch ›Amerikanisierung‹ (Tenbruck) unterbrochenen Kontinuitäten unserer eigenen, deutschen, geisteswissenschaftlichen Soziologie.«[5]

Scheuch/Klingemann, die für solche, ›deutsche‹ Soziologie in der Abwehr US-amerikanischer Untersuchungen über die Deutschen kurz nach 1945 paradigmatisch stehen, vertreten die Position, dass die ›Rechtsradikalen‹ in allen westlichen Gesellschaften sich nach einer romantischen, harmonischen Zeit vor dem Einbruch der Moderne zurücksehnen, genau nach der letzten als ›harmonisch‹ vorgestellten ›Epoche‹.

[1] Hauke Brunkhorst (1987): Der Intellektuelle im Land der Mandarine, Frankfurt a. M. (Suhrkamp; edition suhrkamp).

[2] Ebd.: 2.

[3] Ebd.: 77.

[4] Ebd.: 10.

[5] Ebd.: 134.

Der inflationäre Gebrauch des Adjektivs „intellektuell“ oder des Nomen „Intellektueller“ ist mehr als problematisch. Denn kaum ein Autor und kaum eine Autorin, Ausnahmen bestätigen die Regel, hat eine Destabilisierung und zumal intellektuelle Zerstörung von deutschen Mythen im Sinne.

In einer in ihrer Aufgeregtheit fast lustigen Verteidigung von Gümüsay schreibt eine offenbar bekannte Hure in der Berliner Zeitung (Hanna Lakomy, 24./25.04.2021) über ihre Kuschelfreundin, die ihr in einer Berliner Szene-Bar zum Geburtstag gratulierte, Kübra Gümüsay:

Und dass sie, eine der wichtigsten deutschen Intellektuellen, Autorin und Aktivistin für Menschenrechte, sich weigert, sich zu erniedrigen zu einer öffentlichen Distanzierung von Erdogan, wird nur als weiteres Indiz ihrer Schuld gewertet.

Es ist also eine Art Erniedrigung, sich vom Antisemiten, Islamisten und antidemokratischen Herrscher in der Türkei zu distanzieren. So würden das wohl auch meine Nachbarn hier sehen, die im Schlafzimmer eine große Türkeifahne hängen haben (!). Dass eine Hure mit einer verheirateten Muslimin kein Problem hat, hat eine Logik, ohne das hier auf diesen Einzelfall zu beziehen: Gerade Ehemänner sind doch nicht selten Besucher von Puffs. Es gibt andererseits aber auch Verfechter des Nordischen Modells, das Sexkauf unter Strafe stellt,  die dennoch eine große Gefahr für das rationale Denken und die Demokratie darstellen, denken wir an Klabauterbach.

Die Kritik der FAZ  an Gümüsay hat somit Recht, entgegen der plumpen Attacke aus der Berliner Zeitung:

Doch Gümüşay ist nicht unumstritten. Kritiker werfen ihr vor, eine Islamistin zu sein oder zumindest eine Nähe zum Islamismus zu pflegen. (…)

Wer berechtigte Kritik als Verschwörungstheorie, Hass und Hetze abtut, der verschiebt die Dinge und fährt übrigens auf derselben Diskursschiene wie viele legalistische islamistische Akteure. Die Sprache des antirassistischen Diskurses, die auch Gümüşay oft verwendet, tut der kritischen Debatte nicht unbedingt einen Gefallen, so treffend sie in anderen Fällen auch ist. Dass ein Mensch beides vereinen kann – in Deutschland Rassismus erfahren und antialevitischen sowie antikurdischen Rassismus reproduzieren –, blendet diese Sprache aus. Von Verstrickungen mit Organisationen, Parteien oder Regimen, wie der AKP oder Muslimbruderschaft ganz zu schweigen. Alles wird pädagogisiert. Etwas organisierte Liebe hier, etwas Weltverbesserung da. „Sobald man die Möglichkeit hat, in ein Mikrofon zu sprechen, hat man Verantwortung“, hat Gümüşay einmal gesagt. Wir sollten sie beim Wort nehmen.

Und dann gibt es noch Alice Schwarzer (78), die von Lakomy attackiert wird wegen ihrer Kritik am Kopftuch, die jetzt Impf-Propaganda macht, also auch die Öffentlichkeit sucht und das Corona-Regime unterstützt, wie sie es eben kann. Es tut mir regelrecht im Herzen weh, dass die Lakomys es wieder nicht schaffen werden, dass so richtige Nazis, die angeblich oder tatsächlich die FAZ-Kritik an Gümüsay abfeiern, zu finden, die mich feiern: solche Leute lesen mein Blog nicht und sie hassen antideutsche Antifas, die aus deren Sicht zu Recht auf der Abschussliste wie „Judas Watch“ stehen.

Schwarzer scheint sich keine Sekunde Gedanken gemacht zu haben, dass sich alte Menschen – wie sie es ist – doch ohnehin impfen lassen können bzw. fast alle haben das schon getan, wer Angst oder Panik hat oder tatsächlich sieht, dass eine Gefahr vorhanden ist, weil Menschen, viele, sehr viele Menschen erkranken und sterben, würde sich doch selbst schützen, so gut es geht. Doch es sterben eben fast nur Menschen, die auch ohne Corona gestorben wären und viele sind nicht „an“, sondern nur „mit“ Covid-19 gestorben. Wären viele gestorben, hätte es in 2020 eine massive Übersterblichkeit gegeben, die es laut Statistischem Bundesamt gerade nicht gab.

Der Alice Schwarzer in den Mund gelegte Spruch „Das Virus überwinden wir schneller als das Patriarchat“ ist medizinisch unglaublich dumm. Nach allem, was wir wissen können, wird Corona ein ganz normaler Teil jener Viren bleiben, die uns – wie Influenza – eben begleiten. Vor allem ist das Patriarchat viel gefährlicher, brutaler, mörderischer – und das seit Ewigkeiten – als so ein verglichen damit läppisches Virus!

Auch die FAZ macht Propaganda für die Impfkampagne (wie bei Betriebsärzten). Manche werden sich infizieren, einige erkranken, und sehr wenige sterben. ZeroCovid ist medizinisch Schwachsinn und politisch totalitär. Möchte das Schwarzer? Denkt sie auch, dass wir Influenza schneller „überwinden“ werden als das Patriarchat? Sie sehen, wie unreflektiert und peinlich die Ober-Emma hier daher redet und pure Propaganda macht. Mit solchen Werbekampagnen wird weder das Patriarchat geschwächt, noch eine für fast alle harmlose Krankheit eliminiert. Ja, mehr noch: Es kann sogar sein, dass durch die Impfung gegen ein respiratorisches Virus – das erstmal im Mund- und Hals-Rachen-Raum ankommt (!) und nicht etwa über das Blut wie bei einer Blutvergiftung – dieses Virus dort gar nicht abgewehrt werden kann. Wie soll eine Impfung, die im Blut zirkuliert, oberflächlich (!) andockende Viren abtöten? Das ist, nach meinen Information von Mediziner*innen, das Paradox gerade dieser Imfpung (neben anderen Paradoxien oder problematischen Aspekten). Eine solche Abwehr ist primär Aufgabe der T-Zellen im Rachenraum. Oder von Medikamenten: Daher ja auch die offenbar sensationell guten Erfolge von Asthma-Sprays gegen Corona. Es ist schlichtweg totalitär zu denken, ein solches Virus ausrotten zu können oder zu müssen.

Was nun aber jene Hure, jene konservativ-islamistische Muslimin und jene Alt-Feministin, mit so vielen Emma-mombies als Autorinnen und Abonnentinnen, eint, ist eine regelrechte Aufmerksamkeitsgeilheit. Die Autorin der Berliner Zeitung schreibt:

Wenn Menschen wie Kübra und ich auf unsere ungleiche Art doch beide die öffentliche Aufmerksamkeit suchen, dann nicht um der Aufmerksamkeit willen. Sondern weil wir ein Anliegen haben.

Ein bisschen Sexismus hier, ein bisschen Frauen als Ware behandeln dort und dann noch ein Schuss Erdogan-Islamismus als Sahnehäubchen obendrauf, das sind aber tolle, ehrenwerte „Anliegen“, aber hallo.

Heutzutage nun gibt es Verfechter*innen des Nordischen Modells Seite an Seite mit dem rechten Mainstream der CDU/CSU um Söder, Spahn und Altmaier für den Corona-Ausnahmezustand, LGBTQ-Aktivist*innen klatschen Söder und Müller Beifall, das ach-so-kommunistische Konkret-Magazin agitiert gegen linke Kritiker des Corona-Totalitarismus und kungelt mit den ZeroCovid-Totalitären, die ein relativ harmloses respiratorisches Virus zur Seuche herbei halluzinieren.

Long Lockdown ist die große Gefahr, Long Covid ist läppisch dagegen, weil es so wenige haben. Wer sprach je von Long Ambrosia? Wer sprach je von Long Industriekapitalismus, an dem unendlich mehr Menschen sterben als an Corona? Wer sprach je von Long Drosten Podcast, einer Sendung, die enorme Hörschäden verursacht und das Vertrauen in den seriösen öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht minder untergraben hat wie jede – jede – einzelne Tagesschau-Sendung seit dem 1. März 2020?

Long Lockdown haben fast acht Milliarden Menschen weltweit und viele sind daran schon krepiert im Globalen Süden, aber auch im reichen Norden.

 

Florida und Goethe werden reüssieren – Gegen die massive Beleidigung der Demokratie: Polizei, Ordnungsamt und der post-stalinistische Terror des „Verweilverbots“ und der „kalten Impfpflicht“ im Spiegel

Von Dr. phil. Clemens Heni, 31. Mai 2021

Das ist der Weisheit letzter Schluß:
Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,
Der täglich sie erobern muß.
Und so verbringt, umrungen von Gefahr,
Hier Kindheit, Mann und Greis sein tüchtig Jahr.
Solch ein Gewimmel möcht’ ich sehn,
Auf freiem Grund mit freiem Volke stehn.
Zum Augenblicke dürft’ ich sagen:
Verweile doch, du bist so schön!
Es kann die Spur von meinen Erdetagen
Nicht in Aeonen untergehn. –
Im Vorgefühl von solchem hohen Glück
Genieß’ ich jetzt den höchsten Augenblick.

Goethe

In der post-demokratischen Willkürherrschaft der Exekutive im Inzidenz-Totalitarismus wird es immer abstruser. Obwohl so gut wie kein Mensch an Corona mehr erkranken kann – morgen ist meteorologischer Sommerbeginn, in gut drei Wochen werden die Nächte wieder kürzer -, drehen Polizei und Stadtverwaltungen wie in Düsseldorf oder Stuttgart weiter durch. Jugendlichen, die in einer Demokratie selbst entscheiden dürften, wen sie treffen, welche Gefahren sie eingehen und welche nicht, soll das bloße Verweilen, der bloße Aufenthalt, das Stehenbleiben (!) im öffentlichen Raum an bestimmten Stellen wie den Treppen am Königsbau in Deutschland im Herzen der schwäbischen Provinz-Metropole oder am Rheinufer in Düsseldorf untersagt werden.

Es gab zu keinem Zeitpunkt seit dem 1. März 2020 eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“, das zeigen die Zahlen der Hospitalisierungen, der Auslastungen auf Intensivstationen und die geringe Zahl an Toten. Bei einer Seuche sähe das anders aus. Schweden hat, man kann es nicht oft genug betonen, weniger Tote als Frankreich, Italien, England, Spanien, Belgien, die Tschechische Republik etc., und das ohne jeden Maskenwahn, ohne jeden Lockdown und die Schulen waren immer geöffnet – ohne jeden Test und ohne jede Maske. Schweden dürfte in Europa auf Jahrzehnte das einzige Land sein, wo die Kinder nicht traumatisiert sind wegen Test- und Maskenwahnsinn, wegen vorsätzlicher Körperverletzung durch ihre Eltern und Lehrer*innen oder Erzieher*innen (allein der Anblick einer maskierten Kindergärtnerin ist ein Gewaltakt und löst Panik aus).

Jetzt, Ende Mai bzw. Anfang Juni 2021, gibt es über 40 Prozent Geimpfte und kein Mensch über 70, der meint, angeblich oder tatsächlich gefährdet zu sein (und zwar soooo extrem gefährdet, dass er oder sie seit März 2020 nicht einen Tag schlapp war, aber angeblich täglich in Todesgefahr) ist noch ungeimpft. Wer unter 60 ist und geimpft, ist panisch, irrational, kann nicht rational denken und hat sich mit der epidemiologischen Forschung der Nicht-Gefahr für unter 70-jährige nicht beschäftigt oder aber ist aus tiefsten Herzen a-sozial und unsolidarisch, egoistisch und industriekapitalitisch-herrschenmenschenmäßg-mittelklassenmäßig geeicht und nimmt alten Menschen in anderen Ländern den Impfstoff weg. Ist so.

Was ist an der unfassbaren Wahnidee eines „Verweilverbots“ so totalitär? Weil der Willkür keine Grenzen gesetzt sind und weil es nicht darum geht, die Gesundheit zu schützen, sondern die Gesundheit zu gefährden. Lieber bringt sich ein 18-jähriger um, der seit 15 Monaten in keiner Disco war, keine Party erleben durfte, kein Konzert, keine Mädchen kennenlernen konnte, keinen Quatsch mit Gleichaltrigen machen durfte, als dass er noch einen Sommer verliert. Ein solcher Suizid wird von der Politik geradezu herbeigeprügelt und ist gewollt – damit sich kein 38-jähriger Polizist oder Onkel mit einem Virus infiziert, an dem er ohnehin nicht erkrankt. Das ist der Corona-Totalitarismus.

Medizinisch ist nicht sicher, ob eine Infektion oder eine Impfung die bessere Immunität bringt, allerdings spricht sehr viel für eine natürliche Immunität: Die T-Zellen Kreuzimmunität von 81 Prozent in Deutschland, so die Uni Tübingen schon 2020, schützt vor Corona. Das ist eine Immunität, die nichts mit dem Blutkreislauf zu tun hat, sondern mit Abwehrmechanismen im Mund- und Rachenraum, also da wo respiratorische Viren ankommen und anzudocken versuchen. Diese Versuche scheitern bei fast allen Menschen, weil das Immunsystem so gut ist.

Es ist a-sozial, 15 Monate lang Jugendliche einzusperren, ihnen jeden Spaß zu nehmen, jeden Drink und jeden Flirt, jeden Scheiß und jedes Ausgeflipptsein – wobei dieses Ausflippen doch eh nur eine Phase ist, die von der Kulturindustrie bedient wird und den Weg ins Angestelltennirwana ebnen wird. Aber nicht mal das zählt heute noch. Es muss Grabesstille herrschen – wenn schon die Totengräber keine Überstunden machen müssen wegen einem relativ harmlosen Virus, dann soll wenigstens auch in den Innenstädten Grabesstille sein, nachts, und tags, weil nur die dümmsten der Dummen – die unter 70-jährigen, die geimpft sind, mit Maske einkaufen gehen sollen. Das sind die Träume der Zeugen Coronas. Doch es gibt entgegen den religiösen Fanatiker*innen immer – immer – auch selbst denkende Menschen.

Es gibt bis zum 7. Juni 2021 eine Impfpriorisierung von drei Gruppen:

In welche der drei Gruppen fällt ein unter 60-jähriger Kolumnist des Nachrichtenmagazins Der Spiegel? Gruppe 1, „Menschen in Pflegeheimen“? Gruppe 2 „Demenz“? Oder doch Gruppe 3, „Polizei und Feuerwehr“? Immerhin gäbe es ohne die Panikmache von Journalen wie dem Spiegel kein solches Corona-Dauer-Feuer und ohne die Hilfssheriffs vom Spiegel weniger Blockwartdenken bei den Abonnenten des Spiegel, den Oberstudienräten (m/w/d).

Wie dem auch sei, ein Spiegel-Journalist mit dem Namen Sascha Lobo fordert eine „kalte Impfpflicht“ und ruft de facto dazu auf, dass Restaurants, Kinos oder Theater, Hotels und Cafés Menschen ohne Impfung nicht reinlassen. Dass Spätpubertäre wie Lobo überhaupt geimpft sind, ist skandalös genug, doch sein Geifern ist lustig, weil sinn-los: Lobo weiß, dass er verloren hat, wie die ZeroCovid-Stalinisten. Der Totalitarismus kann herrschen, er kann töten und unglaubliche Vernichtung bringen, aber er wird verlieren, so oder so.

Der Spiegel und Lobo wenden sich in antidemokratischer Diktion gegen Resolution 2361 vom 27. Januar 2021 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, wo es heißt:

7.3.2 ensure that no one is discriminated against for not having been vaccinated, due to possible health risks or not wanting to be vaccinated;

Der Spiegel und Lobo möchten sehr wohl Menschen, die noch selbst denken können und sich gegen ein Virus, das für unter 70-jährige nicht gefährlicher ist als eine schwere Grippe, nicht impfen lassen wollen, diskriminieren, sie fordern eine Impf-Apartheid.

Der Nicht-Mediziner, antidemokratische Agitator und epidemiologische Analphabet Lobo fabuliert:

Wenn die Impfquote die 70 Prozent übersteigt, dann ist nicht nur eine eventuelle Herdenimmunität in Sichtweite. Es werden auch soziale Mehrheitseffekte wirksam wie der Konformitätsdruck. Weil die Impfung als Erlösung aus der pandemischen Starre betrachtet wird und umgekehrt die Nichtimpfung als Bedrohung, erhöht die geimpfte Mehrheit den Druck auf die Ungeimpften immer weiter.

Lobo hat offenkundig keinerlei Ahnung oder Beweis, ab welcher Schwelle von ‚immunen‘ Menschen eine Herdenimmunität besteht. Niemand weiß das.

Die Pointe jedoch liegt darin, dass offenbar viele Menschen, viele Millionen gar keine Angst vor Corona haben und die tatsächlich theoretisch Gefährdeten wurden von der Regierung ja von Anfang an nicht geschützt und jetzt sind alle über 70, die das wollen, geimpft.

Doch die jungen Corona-Terror-Autoren wollen die 85-jährigen, die sich nicht impfen lassen wollen, nicht mehr ins Café lassen. Ich persönlich kenne drei Menschen, die über 80 Jahre alt sind und sich nicht impfen lassen werden: Weil sie zum Beispiel jahrzehntelang Krankenschwester waren und wissen, was eine gefährliche Krankheit ist und was nicht, oder weil sie nicht apportieren, was Antidemokraten ihnen hinwerfen, weil sie Würde, Selbstachtung und ein rationales Denkvermögen haben und selbst entscheiden, ob sie ein Risiko eingehen oder nicht.

Doch nicht jeder Mensch hat Achtung vor der Selbstbestimmung von 85-jährigen Menschen, wie wir nicht erst seit März 2020 lernen mussten, sondern durch das häufig würdelose Abschieben und Dahinsiechen der alten Menschen in Altersheimen seit Jahrzehnten wissen. Damit wurde auch der Tod ausgelagert und verdrängt und gerade jene, die sich nie mit ihm befassten und gar nicht von ihm aktuell bedroht sind (fast alle unter 70) drehen durch wie noch nie eine Bevölkerung seit 1945 durchgedreht ist – bis auf Florida, Texas, Georgia, South Dakota oder Schweden natürlich, wo niemand durchdreht und wo es noch eine große Masse an denkenden Menschen gibt. Die gibt es in Deutschland – schon historisch gesehen – gerade nicht. In Deutschland steht die Freiheit wie immer an letzter Stelle, Individualität zählt nichts, die Volksgemeinschaft der Zeugen Corona, die auch mit Knüppeln durchgesetzt wird oder mit Impfpässen, die zählt.

Neben den Hilfssheriffs beim Spiegel gibt es noch die Beamten, die Tobsuchtsanfälle kriegen, wenn junge Menschen zwischen 16 und 25 feiern, fröhlich sind, trinken, singen, Party machen – und das im Freien, weil die verkommenen, antidemokratischen und totalitären Eltern es ihnen verbieten, in Clubs zu gehen, Clubs, wo jeder – jeder – über 80-jährige auch rein darf, wenn er oder sie das will, ob geimpft oder nicht, das ist der Witz dabei. In einer Demokratie wäre das eine freie Entscheidung freier Menschen.

Verweilverbote kennen wir zuletzt aus der südafrikanischen Apartheit oder aus Italien, wo Obdachlosen oder als Flüchtlinge Kategorisierten regelmäßig von fascisti oder der Polizei „circolare“ entgegengeschleudert wird, wenn sie an bestimmten Orten sich aufhalten oder wenn sie dort verweilen möchten. In Südafrika gab es Taxis nur für Weiße oder Bänke nur für Weiße – das soll jetzt offenkundig wiederbelebt werden und universalisiert auf alle Geimpften versus den Nicht-Geimpften:

 

Der ganze Corona-Totalitarismus steckt in diesen Worten aus dem Spiegel:

Aus meiner persönlichen Sicht ist die kommende, kalte Impfpflicht ein für manche vermutlich schmerzhafter, aber insgesamt akzeptabler, für die Beherrschung der Pandemie ein vielleicht sogar entscheidender, gesellschaftlicher Vorgang. Sie wird in jedem Fall ein so interessantes wie vielsagendes Beispiel für eine harte Form der angewandten Mehrheitsherrschaft: Wir verlangen von dir, dass du dir etwas spritzt, damit wir nicht zu Schaden kommen.

Sascha Lobo stellt sich damit ganz offensiv und mit der ganzen postpubertären oder poststalinistischen Fratze gegen die Demokratie und gegen das älteste parlamentarische – im Gegensatz zum Spiegel gewählte – Gremium Europas nach 1945: die Parlamentarische Versammlung des Europarates. Nochmal das Zitat aus Resolution 2361 vom 27. Januar 2021 der Parlamentarischen Versammlung des Europarates:

7.3.2 ensure that no one is discriminated against for not having been vaccinated, due to possible health risks or not wanting to be vaccinated;

(Es muss gesichert werden, dass niemand diskriminiert wird, der wegen gesundheitlicher Risiken nicht geimpft werden kann oder aber nicht geimpft werden möchte😉

At the end of the day hat jeder das Recht, sich lächerlich zu machen mit seiner Frisur, seinen Texten oder seinem Auftreten. Was aber nicht geht, ist konsequenzlos gegen demokratische Resolutionen wie die Resoluton 2361 zu verstoßen oder eine de facto Impf-Apartheid geradezu einzufordern.

In Florida gibt es bereits vom Gouverneur Ron DeSantis Verfügungen gegen jede Diskriminierung von nicht geimpften Personen, eine gesetzliche Regelung, die Impfpässe verbietet und wer dagegen verstößt und z.B. nur Geimpfte in sein Restaurant oder seinen Redaktionsraum lässt, handelt illegal und wird bestraft. So steht es jetzt sogar in einem Gesetz, Senate Bill (SB) 2006, das vom Senat verabschiedet und am 3. Mai 2021 vom Gouverneur unterzeichnet wurde:

Additionally, the legislation codifies the prohibition of COVID-19 vaccine passports. Governor DeSantis enacted this prohibition through an executive order last month, blocking any business or government entity from requiring proof of COVID-19 vaccination.

Das ist der Unterschied zwischen einer Demokratie, wie sie in Florida herrscht, und einem Hygienstaat und einer hygiene-totalitären Presse, wie es sie in Deutschland gibt. Doch natürlich wird, history will tell, Amerika gewinnen und keine Provinzpostillen aus Hamburg oder postdemokratische Polizeipräsidien, Ordnungsämter oder Oberbürgermeister in DüsselDORF oder Stuttgart.

 

Die Corona-Maske wird fallen: „Nemo potest personam diu ferre, ficta cito in naturam suam recidunt“ (Seneca, de Clementia)

Von Dr. phil. Clemens Heni, 27. Mai 2021

Nemo potest personam diu ferre, ficta cito in naturam suam recidunt. (Niemand kann lange eine Maske tragen. Vorgespieltes sinkt schnell an seine wahre Natur zurück.)

Lucius Annaeus Seneca, De clementia I,1,6

Nicht ein Wort, nicht eine Äußerung, nicht einen Satz, nicht eine Handlung, nicht einen Blick werden wir den Verantwortlichen je verzeihen, wenn sie ihre Masken gelüftet haben werden. Und sie werden nackt dastehen, allesamt und wenn Laschet auch nur minimal Gespür für die Stimmung im Land hat, macht er fürderhin alleine Wahlkampf, aber dafür ist er doch ein zu großer Opportunist und Partei-Bonze, klaro. Wir werden das deshalb nicht verzeihen können, weil es vorsätzlich passiert und passierte. Bis auf den heutigen Tag ignorieren und diffamieren die Politik, die Medien, die Akklamations-Institute und weite Teile der Bevölkerung die kritische Forschung, die kritische Epidemiologie, die Public Health-Forschung, den denkenden, kleinen, aber doch lautstarken Teil der Bevölkerung (#allesdichtmachen als ein Beispiel).

Es stellt sich die Frage, ob die Politik, die Medien, die Exekutive (Verwaltungen, Polizei), die Judikative, die Legislative (die Älteren erinnern sich: Parlamentarismus, lebhafte, kontroverse Debatten, Kompromisse, das Wort „durchregieren“ gab es noch nicht bzw. nicht mehr, nach 1945) oder doch auch die Menschen selbst das größte Problem in der Mega-Corona-Krise sind. Dass es sich nicht primär um eine medizinische Krise handelt, ist seit März 2020 klar. Es werden nur sehr wenige Menschen krank (Infektionssterblichkeit zwischen 0,15 und 0,23 Prozent, für unter 70-jährige maximal 0,05 Prozent) und Covid-19 kann fast ausschließlich für alte Menschen in Altersheimen sowie für schwer Vorerkrankte und ebenso ältere Menschen gefährlich werden. Insgesamt betraf und betrifft das Virus einen mini-kleinen Teil der Bevölkerung. Was hingegen für die Gesundheit auf viele Jahre und Jahrzehnte äußerst gefährlich sein wird, ist Long Lockdown und die Folgen von Long Lockdown, Test-, Impf- und Maskenwahn.

Es gibt offenbar kein Recht auf medizinische Behandlung mehr. Wie komme ich drauf? Manche Krankenhäuser weigern sich, Menschen ohne Maske zu behandeln oder zu untersuchen. Auch wenn es in jeder Corona-Verordnung drin steht, dass es Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt, halten sich zum Beispiel Krankenhäuser nicht immer (oder nie?) daran. Ich könnte ein konkretes Beispiel nennen, was ich aus Datenschutzgründen (es gibt Menschen, die kennen noch das Wort „Datenschutz“ oder „Persönlichkeitsrechte“ oder „informationelle Selbstbestimmung“ oder „Patient*innenrechte“) nicht tun werde.

In der hessischen Corona-Verordnung, die ansonsten natürlich wie jede Corona-Verordnung (Stand: 24.04.2021) von Unwissenschaftlichkeit und nicht evidenzbasierter Panikmache nur so trieft, steht:

Wer ist von der Maskenpflicht ausgenommen?

Nicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung verpflichtet sind unter anderem Kinder unter 6 Jahren sowie Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können. Weitere Ausnahmen gelten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bspw. in Geschäften oder Restaurants, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden. Das können insbesondere Trennvorrichtungen aus Plexiglas sein.

Wenn nun ein Arzt oder eine Ärztin einer Patientin oder einem Patienten den Zutritt (!) zu einem Krankenhaus verweigert, weil die Person ein Maskenbefreiungsattest eines Arztes oder einer Ärztin (z.B. einem Mitglied der DEGAM, Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin) besitzt, so ist das ein erstens rechtswidriges, kriminelles, vor allem aber ein menschenverachtendes, Menschen gefährdendes, anti-medizinisches Verhalten.

Das

Primum non nocere (erstens nicht schaden)

, der Leitspruch jedes Arztes und jeder Ärztin oder besser: bislang eigentlich der Leitspruch in der Medizin, gilt dann nicht mehr. Entgegen der medizinischen Forschung wie von Professorin Ines Kappstein, jahrzehntelange Expertin für Krankenhaushygiene und Epidemiologie, die schon im August 2020 in der Fachzeitschrift Krankenhaushygiene up2date nachgewiesen hat, dass Masken nichts bewirken und die betonte, dass bislang selbst und gerade in Krankenhäusern Masken so gut wie nie außerhalb des OPs getragen wurden, handeln solche autoritären und aggressiven Mediziner*innen an deutschen Krankenhäusern zum Schaden von Patient*innen.

Sie handeln sogar entgegen der bereits nicht evidenzbasierten Politik und den unerträglichen Corona-Verordnungen, die an diesem wichtigen Punkt weniger totalitär sind als das Verhalten so mancher oder sehr vieler Krankenhausangestellten oder sonstiger Mediziner*innen. Wozu gibt es denn die Ausnahmeregelung, wenn eine Person aufgrund gesundheitlicher Gefahren keine Maske tragen kann? Warum schreibt die Politik so eine Ausnahme in die Verordnung, aber manche oder viele Krankenhäuser halten sich nicht daran, weil sie wissen, dass die uniformierten Brutalos sich im Zweifelsfall hinter einen Arzt stellen werden und nicht hinter das Gesetz? Hat ein Krankenhaus so wie ein Restaurantbetreiber das Recht, Menschen abzuweisen? Das wäre eine Frage für die Gerichte, gäbe es in diesem Land noch seriöse und unabhängig und wissenschaftlich korrekt arbeitende Gerichte.

***

Und trotzdem gilt: Es gibt immer und weiterhin, ja verschärft Hoffnung. So wie gestern Abend. Der zweiundzwanzigste Elfmeter brachte die Entscheidung. Der Torhüter von Manchester United, Spaniens De Gea, vergab den elften Elfmeter für sein Team – Rulli von Villareal wehrte ihn ab -, nachdem zuvor alle Spieler sowie der Torwart von Villareal getroffen hatten.

Selten waren so schnell Dutzende Spieler und alle anderen des Teams beim Helden, dem Torhüter Géronimo Rulli aus Argentinien, und begruben ihn unter einer Menschentraube. Auf den Rängen jubelten einige Tausend spanische Fans, sie hatten teilweise Tränen in den Augen, was nicht nur dem Sensationserfolg ihrer mittelgroßen Stadt am Mittelmeer, nördlich von Valencia, geschuldet sein dürfte, sondern vor allem auch der Atmosphäre: Zum ersten Mal seit 15 Monaten gab es in Europa wieder ein Endspiel mit Tausenden Zuschauer*innen. Fast 10.000 waren in Gdansk mit dabei.

Der Co-Moderator von RTL Nitro betonte nach dem Spiel auch, dass es weniger um das Spiel, als vielmehr um die Rückkehr der Fans ging. Es werden jetzt immer mehr Fans kommen, Union Berlin hatte den Anfang in der Bundesliga gemacht mit 2000 Fans letzten Samstag, und jetzt bei der Europameisterschaft werden es Zehntausende sein, in London beim Finale hoffentlich ein ausverkauftes Haus, 90.000 in Wembley!!!

Die Kultur wurde zerstört, während Hunderttausende Arbeiter*innen allen möglichen Schrott, von Autos über Panzerfäusten zu Rasenmähern und Laubbläsern, herstellen dürfen, ja sollen, damit das Geschäft weiter geht. Jeder noch halbwegs denkende Mensch sieht den Irrsinn, die Heuchelei: 10.000 Menschen in einer Fabrik sollen weniger infektiös sein als 30 oder 400 in einem Theatersaal. Das ist so dermaßen wahnwitzig, dass die totalitären Monster sich gar nicht mehr einkriegen, dass das alles seit März 2020 hingenommen wird, ohne dass das ganze Land brennt.

Die Leute lassen sich demütigen, lassen sich impfen, ignorieren die Forschung und erfinden gerade jetzt, wo über 40 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft sind und nicht mehr (an gar nichts!) sterben können, die unglaublichsten „Hygienekonzepte“ und bauen Druck auf den jeweils sehr kleinen Teil von selbst denkenden Angestellten, Beamten oder Arbeiter*innen auf, die sich als gesunder Mensch unter 70 nicht impfen lassen und die Maske verbrennen. Die Wahrscheinlichkeit, als Mensch unter 60 Jahren nach einer Ansteckung „an“ oder „mit“ Covid-19 zu sterben, liegt vermutlich bei ca. 1:3333 und nie im Leben bei 1:50.

Dass übrigens selbst die Polizei nicht an den Nutzen von Masken glaubt und sie nur deshalb noch durchsetzt, weil es in der Verordnung steht (das noch totalitärere Bundesgesetz ab einer willkürlichen Inzidenz von 100 gilt ja fast nirgendwo mehr), zeigte sich kürzlich auf einer Anti-Corona-Politik Demonstration in Berlin. Dort sprach die Polizei über ihren Lautsprecherwagen, dass die Leute doch bitte Masken aufziehen mögen und doch mit einem Stift darauf schreiben können, was sie davon halten, sprich: Die Polizei versteht, dass Masken Schwachsinn sind, gerade im Freien und Demonstrationen finden ja primär im Freien statt. Doch wie wir wissen, ging es z.B. dem Berliner Regierenden Bürgermeister Müller zu keinem Zeitpunkt um die Gesundheit, als er die Maskenpflicht im Freien auf Demonstrationen forderte, sondern um eine Züchtigung, um ein Quälen und ein Abhalten von Menschen, solche anti-totalitären Demonstrationen zu besuchen.

Fazit: Jedem Arzt und jeder Ärztin, die sich weigern, eine Person mit einem Masken-Befreiungs-Attest zu behandeln oder zu untersuchen, sollte die Approbation entzogen werden. Sie handeln unethisch, widersprechen dem medizinischen Leitsatz des Primum non nocere und setzen sich über geltendes Recht hinweg.

Am Ende wird die Freiheit siegen, so wie die maskenfreien Fans gestern in Gdansk jubelten und feierten und die maskierten anderen Fans erbärmlich aussehen ließen. Jeder sah die Absurdität, wenn von knapp 10.000 Fans vielleicht 20 Prozent eine Maske aufhaben, im englischen Block war kaum eine zu sehen.

Es werden jene siegen, die andere ermutigten, im alltäglichen Gespräch auf der Arbeit oder in der Stadt, sich mehr Rechte zu nehmen, die Jungen wie Alten zu schützen vor sinnlosen Tests, vor Maskenwahn und vor allem auch vor der Isolation gerade der Alten. Sind nicht 66 Prozent der Corona-Toten in manchen Gegenden im Altersheim gestorben? Das lag – wie in New York – daran, dass völlig fanatische Politiker die kranken Alten aus den Krankenhäusern zurück (!) in die Alters- und Pflegeheime schickten. Dagegen sprach sich im Oktober 2020 die Great Barrington Declaration aus, die einen „gezielten Schutz“ fordert. Der wird bis heute nicht umgesetzt, dafür werden die Alten großteils weiter isoliert (auch wenn sie geimpft sind etc.). Wer also unsolidarisch und a-sozial handelt, sind jene, die den Lockdown, den Masken-, Test- und Impfwahn propagieren und nicht eine Sekunde über die Lockdownopfer reden.

Aktuell erleben wir sehr wohl eine Art „Triage“: In vielen Psychotherapie-Praxen werden Kinder und Jugendliche, wenn sie klare Anzeichen einer Depression haben, abgewiesen, warum?

Wir müssen uns jetzt um die akut Suizidgefährdeten kümmern, ’nur‘ depressiv zu sein mit 11 Jahren oder 16, das reicht nicht mehr, um hier behandelt werden zu können!, das ist dann der Tenor.

Für diesen Zustand gibt es Verantwortliche, es gibt Täterinnen und Täter. Und die müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Und, auch das erwähnte ich schon mehrfach: Das sind keine Verbrechen gegen die Menschheit, schon gleich gar nicht die größten, wie manche aus der Querdenker-Szene daher reden. Nein, es sind antidemokratische, irrationale und nicht evidenzbasierte Vergehen, die aber nicht annähernd mit den Verbrechen der Deutschen im Nationalsozialismus zu vergleichen sind. WAS hingegen verglichen werden kann, ist das Blockwartdenken, die Denunziation, die Liebe zur Volksgemeinschaft, der autoritäre Charakter gerade der Deutschen, die antidemokratische politische Kultur.

Gesunde Menschen testet man nicht – das war bislang in der Medizin so. Das wurde umgekehrt und auch das ist ein nicht zu verzeihendes Verhalten, ein Anti-Public-Health-Vergehen, ein antidemokratisches, eines, das sich gegen die evidenzbasierte Medizin wendet.

Es sind fast alle Menschen, die durch Corona hätten gefährdet werden können, über 80-jährige vor allem, geimpft, eine Dosis reicht bereits, um nicht tödlich daran zu erkranken. Das heißt, es müssten hier und heute alle – alle – Maßnahmen beendet werden. Und jede Ministerpräsidentin, die z.B. Gegenden wie den Landkreis Vorpommern-Rügen mit einer Inzidenz von aktuell 4,5 im Corona-Totalitarismus belassen, zeigen nur wie undemokratisch, unwissenschaftlich und unmenschlich sie agieren.

Das maskenfreie Leben, die evidenzbasierte Medizin, die rationale Wissenschaft und die demokratische Gesellschaftskritik, die sich gegen die Verschwörungswahnwichtel, gegen die rechtsextreme AfD und gegen das Corona-Regime (und jene, die lässig neben den Rechten am Tresen stehen und ihnen nicht das Bier über den Kopf schütten), gegen die volksverhetzende Presse, die totalitären und volksgemeinschaftlichen, denunzierenden („volksverpetzenden“) Blockwartdeutschen wendet, wird lachend triumphieren. Die Frage ist wie immer: Wie viele werden auf dem Weg dahin noch elendig zugrunde gehen, hier und im Globalen Süden?

Es leben die Freudentränen aus Gdansk und von Villareal, die zeigen: Fußball ohne Fans ist möglich, aber völlig sinn-los.

Und noch viel mehr gilt: Ein Leben ohne Kunst und Kultur, ohne abstandsloses Feiern oder Trauern ist kein Leben, es ist bloßes Existieren.

 

NUR ein Rücktritt der irrationalen, antidemokratischen und unwissenschaftlichen Akteure Spahn, Lambrecht, Scholz, Merkel & Co. würde eine Rückkehr zum „regulären Unterricht“ und zum Leben sofort ermöglichen

 

Heute mal ein kurzer Text. Die Überschrift sagt alles.

Stiko noch skeptisch, aber Niedersachsen mit der Gewaltandrohung: Kinder vor den Ferien impfen; dabei ist die Jugend doch schon völlig dumpf-affirmativ

Von Dr. phil. Clemens Heni, 25. Mai 2021

Das Corona-Regime kommt bekanntlich immer mehr zu sich selbst. Der Kern liegt offen vor uns: Es ging niemals und geht auch aktuell und in Zukunft nicht um den Schutz von Menschen. Schon gleich gar nicht um den Schutz der Alten und schwer Vorerkrankten. Sonst hätte man nicht die Alten elendig isoliert dahinvegetieren lassen seit März 2020. Zehntausende starben würdelos – wegen der aktuellen Politik des Corona-Regimes.

Jetzt ist sogar die Ständige Impfkommission noch skeptisch, ob ein Impfstoff für Kinder nötig und sicher sei. Nun ist schon das ein Hohn auf die Wissenschaft, denn wir wissen, wie kategorial un-nötig ein Impfstoff für Menschen unter 60 und vor allem für Menschen unter 20 ist. Doch die Gehirnwäsche, die die Medien und die Politik seit März 2020 veranstalten, hat Millionen von Menschen gebrochen und ihr möglicherweise zuvor vorhandenes rationales Denkvermögen aufgelöst.

So ist z.B. laut einer Umfrage, die Bereitschaft, sich dumm zu stellen und als gesunder Mensch sich testen zu lassen, bei den 18- bis 24-jährigen mit 42 Prozent am höchsten, während die über 55-jährigen sich nur zu 22 Prozent wöchentlich auf ein Virus testen, das sie nicht krank macht (sonst wüssten sie ja, dass sie krank sind). Wie blöd muss man sein? Wie blöd muss man sein, um als junger Mensch, der gar keine Chance hat, schwer an Covid-19 zu erkranken, sich wie wahnsinnig zu testen oder testen zu lassen? Oder wurden sie gezwungen? Von wem? Arbeitgeber, die virtuelle Uni? Die Eltern oder Bekannte und der Blockwart von Oberbürgermeister?

Würde auch nur einer dieser Menschen das Hirn einschalten und noch eine und noch einer und so weiter, so gäbe es eine Inzidenz von quasi Null – weil kein Mensch mehr testen würde und jene wenigen, die an Covid-19 erkranken, würden behandelt und am besten auch seriös und nicht irrational auf der ICU mit Beatmung, wo diese verhindert werden könnte.

Wir haben ja immer noch keine Zahlen über die Vorerkrankungen der Hospitalisierten und Toten, soweit ich sehe. Auch nicht über das genaue Alter (Angaben wie 35-59 Jahre sind absurd, selbst 50-59 sagt gar nichts, wenn fast alle 59 sind etc.) oder die Herkunft und das Gewicht, da offenkundig Übergewicht und vor allem Fettsucht ein massiver Faktor bei Covid-19 zu sein scheinen.

Warum erfahren wir das nicht? Weil es die Panik reduzieren würde. Wenn wir wüssten, dass Corona eine für fast alle harmlose Erkrankung ist und nur, wer wirklich angeschlagen ist, kann ein Problem bekommen, dann würde sich das Narrativ der Jahrhundertepidemie in Luft auflösen.

Besonders unwissenschaftlich hantiert grade am heutigen Tag die Landesregierung in Niedersachsen. Sie kündigt an, die Kinder noch vor den Sommerferien zu impfen. Schon diese Ankündigung – via NDR – ist eine Frechheit und Anmaßung, die ihresgleichen sucht. Eltern werden entscheiden, ob ein minderjähriges Kind geimpft wird und niemand sonst. Doch ebenso am heutigen Dienstag berichtet ein anderer ARD-Sender, der MDR, davon, dass die Ständige Impfkommission eben unsicher ist, ob eine Impfung nötig sei für Kinder:

Dagegen nun der Panik evozierende NDR (das macht der MDR sonst genauso, es ist reiner Zufall, dass sie heute temporär eine andere Headline haben):

Sie sehen, dass diese Gewaltandrohung der niedersächsischen Landesregierung medizinisch völlig umstritten ist. Selbst die völlig panik affine Ständige Impfkommission hat Zweifel oder tut zumindest zeitweise so, wir wissen es nicht. Was wir aber wissen: Diese Kommission hat noch nicht entschieden, ob eine Impfung für Kinder überhaupt empfohlen wird. Doch das Corona-Regime kann nicht auf die Forschung warten, daher diese Gewaltandrohung der Landesregierung aus Hannover.  Nicht ein Arzt impft Kinder, deren Eltern dem zugestimmt haben, sondern der STAAT impft willenlose Exemplare, DAS ist der Duktus dieser Headline und dieser politischen Unkultur des Corona-Wahnsinns.

Wir sehen den Irrsinn gerade der jungen Leute, wenn es stimmen sollte, dass sich 42 Prozent der 18- bis 24-jährigen wöchentlich auf ein Virus testen, das so gut wie keinen Menschen in ihrer Altersgruppe getroffen hat und gefährlich wurde. Wer nach über 15 Monaten Corona-Krise noch nicht mitbekommen hat, dass es eine Epidemie der Alten ist und in Deutschland 4 (vier) Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren an Covid-19 starben, dem ist wahrlich nicht mehr zu helfen. Eine verlorene Generation, die in Affirmation versinkt und kein Mensch – bis auf ganz wenige Ausnahmen – traut sich, sie da herauszuholen, zum Beispiel Professor*innen oder Lehrer*innen oder die Eltern. Die Politik liebt diese affirmative Generation, mit der man wirklich alles – alles – machen kann. Sie gehorchen und machen mit und jubeln über ihre Testgeilheit auf ein Virus, das so gut wie keinen 18- bis 24-jährigen schädigte oder gar tötete. Was aber tötet, ist die Panik dieser Leute, sie töten damit den öffentlichen Raum, Familien- und Freundestreffen und sie sind doch nur die Kinder Merkels, Seiberts und Klabauterbachs und Drostens.

Ehrlicherweise muss man dazu sagen, dass meine Generation um 1989 herum, nicht minder dumm und affirmativ war, unpolitisch und angepasst. Aber heute wird eben mit so einer Generation Politik ungeahnten Ausmaßes gemacht, es wird einem der Zugang zum vielfältigen Leben verunmöglicht, keine Reisen mehr, kein Uni-Besuch, kein Restaurant-Besuch, kein Kino-Besuch ohne Masken-Wahn, Test-Wahn oder Impf-Wahn.

Es wird auch andere Länder geben, die das nicht so mitmachen, bekanntlich ist wenigstens in Fragen des Impfens Frankreich sehr skeptisch. On vera ce que l’été prévois.

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