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Schlagwort: Octapharma

„Octapharma Lounge“, aber kein ‚böses Blut‘ nirgends: oh wie schön ist die neue Stadthalle in Heidelberg

Von Dr. phil. Clemens Heni, Direktor, The Berlin International Center for the Study of Antisemitism (BICSA)

Am heutigen Sonntag, 1. Februar 2026, wird die frisch sanierte und renovierte Stadthalle Heidelberg eingeweiht. Alle sind glücklich, alle sind froh. Was für eine schöne Stadt. Was für eine berauschende, ästhetische Stadthalle, im Herzen der Altstadt, unweit der Marstall-Mensa und direkt am Neckar gelegen. Und das Ganze als Geschenk eines Unternehmers sozusagen, jedenfalls teilweise. Wie im Märchen!

Da hüpft einem doch das Herz. Wenn man noch genu Plasma hat, klar, nur dann. Also hüpft heute auch das Herz der Schwarzen in Cleveland, Ohio? Mal sehen.

Ein Text über den Finanzier der Sanierung, ein Wolfgang Marguerre, hört sich an wie eine Pressemitteilung von dessen Firma Octapharma, ist aber in dem Provinzblatt Rhein-Neckar-Zeitung erschienen, am 30. Januar 2026 („Wolfgang Marguerre und seine Firma Octapharma haben die Sanierung finanziert„).

In einem über 50-minütigen Film der Schweizer Radio- und Fernsehanstalt RTS von 2017 werden die Aktivitäten der Pharmaindustrie im Bereich Blutspenden und Plasmaspende als „neuer Kannibalismus“ bezeichnet. Die Pointe ist: nur 20 Prozent des Plasmas, das im Blut der Blutspender:innen vorkommt, wird bei Blutspenden verwendet, die restlichen 80 Prozent werden verkauft, so ein Vertreter des Roten Kreuzes in diesem Film. Verkauft. Menschliches Blut und Plasma. Wer hätte das jemals vom Kapitalismus erwartet?

Den Schweizer Film gibt es seit 2022 auch in einer englischen Version („Harvesting the Blood of America’s Poor: Big Pharma’s Blood Plasma Business | Documentary“). Die Filmemacher:innen fahren nach Cleveland, Ohio, in die USA, weil sie in der Schweiz bei der Gesundheitsbehörde SwissMedic, die für die Zulassung von Medikamenten und die Überprüfung z.B. der Qualität des Plasmas – ob HIV-, Hepatitis B- oder Hepatitis C- darin vorkommt – zuständig ist, gezeigt bekommen hatten, dass in einer Liste exakt aufgeführt werden muss, woher die Plasmaspenden für die Schweiz kommen.

Also fliegen sie in die USA. In Cleveland wird damit geworben, dass man $200 ‚verdienen‘ könne, pro Monat, wenn man Blut und somit Plasma spendet.

„Im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern, erlauben die USA, dass Menschen mit dem Verkauf ihres Blutes Geld verdienen dürfen“, heißt es in der Fernsehreportage.

Die Finanzkrise von 2008 war tödlich für die Stadt, sie ist wirtschaftlich am Ende, so der Film, der auch betont, dass das Blutspendezentrum in einem der ärmsten Stadtteile von Cleveland sich befindet. Ein schwarzer Pastor betont, dass es offensichtlich „no donation“ sei, weil ja die Leute für die „Blutspende“, die keine Spende ist, „bezahlt werden“. In Bussen kann man Werbung von Octapharma sehen, „donate today“. Dabei ist das keine Blutspende, sondern Menschen verkaufen Teile ihres Körpers. Schwarze Menschen. Arme Menschen. Ein Vorgang, der in Deutschland oder der Schweiz verboten ist. Auch arme Weiße gehören zu den „Spender:innen“.

Ein Arzt aus Cleveland betont, dass man beim Roten Kreuz einmal im Monat Blut spenden könne, aber bei den Plasma-Firmen werde zweimal pro Woche ‚gespendet‘! Patient:innen von ihm, die regelmäßig Plasma spenden, würden von Müdigkeit und Kopfschmerzen berichten. 70 Prozent des weltweit gehandelten Plasmas kommt aus den USA, heißt es in der Reportage. Octapharma lässt das Fernsehteam und die Journalist:innen nicht in das Gebäude, sie dürfen nicht mit den Angestellten reden. Also sprechen sie mit Patient:innen draußen auf dem Parkplatz und auf der Straße. Einer erzählt, das ‚Spenden‘ habe ihn fast getötet, er habe jetzt – „Gott sei Dank“ – einen Job und müsse nicht mehr Plasma verkaufen.

Doch warum hat die Marguerre-Firma Octapharma Angst vor journalistischer Recherche wie hier in Cleveland? Ist diese Angst vor journalistischer Recherche ein Grund, eine „Lounge“ nach dieser Firma in der frisch sanierten Heidelberger Stadthalle zu benennen?

Das Plasma, das in der Schweiz verwendet würde, sei „nicht bezahlt“, sagt ein Mitarbeiter von SwissMedic. Es würde von Spendern aus den USA kommen, die nicht dafür bezahlt worden seien. Ein anderer Mitarbeiter sagt, dass sie gar nicht prüfen würden, ob die „Spender:innen“ bezahlt würden, das sei gar nicht „sein Job“ das zu prüfen. Gefragt, ob sie schon einmal in den USA gewesen seien, um zum Beispiel solche Plasma-Sammelzentren zu sehen, verneint das dieser Mitarbeiter.

In der Zentrale von Octapharma in Lachen in der Schweiz dürfen sie nicht filmen, die Polizei sorgt dafür. Ohne Marguerres Zustimmung werden Fragen nicht beantwortet, heißt es im Film. Die Firma versichert, schriftliche Fragen zu beantworten, was aber nicht geschieht, wie die TV-Doku betont.

Der ehemalige portugiesische, ’sozialistische‘ Ministerpräsident José Sócrates wurde 2015 wegen Korruptionsverdacht festgenommen, die FAZ berichtete:

Zu gleicher Zeit wie Sócrates wurden noch drei weitere Schwergewichte aus der Welt der Wirtschaft festgenommen. Sein Freund Carlos Santos Silva von dem Bauunternehmen Lena, dessen Rechtsanwalt Goncalo Ferreira, der für die zweite Santos-Firma Proengel tätig war, und Joaquim Lalanda de Castro, Vertreter des portugiesischen Pharmakonzerns Octapharma, für den Sócrates seit einem Jahr nebenbei arbeitete.

Schließlich fährt das Fernseh-Team nach – Heidelberg. Sie wollen Antworten auf ihre Fragen. Sie wollen Wolfgang Marguerre interviewen. Doch auf dessen Anwesen werden sie nicht hineingelassen, sie klingeln, eine Frau meldet sich und lässt das Team nicht hinein. Sofort kommt die Polizei und vertreibt die Journalist:innen bzw. macht ihnen klar, dass sie auch hier keine Chance auf ein Interview mit dem Gründer und Inhaber von Octapharma haben.

„Das Blut der Armen geht in die Venen der Reichen“ – so endet die Schweizerische Fernsehproduktion.

Schon im November 1993 hat der Spiegel (45/93) berichtet (»Und dann in die Kanalisation«. Betrüger, Scharlatane und gescheiterte Existenzen verdienen in der Blutbranche gutes Geld. Sie verschachteln ihre Firmen und verschleiern die wahre Herkunft der Produkte. Die amtlichen Kontrollen sind lasch“):

Wie der Handel erfolgreich laufen kann, führt einer vor, mit dem Kleist zumindest von April 1992 bis Mitte September dieses Jahres Geschäfte machte: Wolfgang Marguerre, Kaufmann mit Sitz in Paris.

Was immer der schräge Tausendsassa der Branche, früher Manager der Kosmetikfirma Revlon, auch anpackte, es war gut gefummelt, hatte Format. Seine Karriere ist ein Lehrstück über das Metier, in dem große Schiebereien alltäglich sind. Der Aufstieg des Wolfgang Marguerre begann im beschaulichen Glarus, er ist Teil des bislang größten Kriminalfalles im deutschen Blutbusiness.

Weiter berichtete der Spiegel in seinem Text über die Blutgeschäfte weltweit:

Hinter diesem Coup steckte der »Hansdampf in allen Gassen der Plasmaindustrie«, wie ihn der Buchautor Egmont R. Koch* nennt: Wolfgang Marguerre.

Hansdampf in allen Kassen hätte auch gepaßt. Denn schon im zweiten Jahr des Bonner Engagements zockte Pro Plasma _(* Egmont R. Koch: »Böses Blut, Die ) _(Geschichte eines Medizin-Skandals«. ) _(Hoffmann und Campe; 304 Seiten; 28 Mark. ) sieben Millionen Mark Gewinn ab. Bei den Blutern aber zog der Infektionsskandal herauf. Von den 4000 regelmäßig mit Plasmaprodukten verschiedener Firmen behandelten Bluter-Patienten in den alten Bundesländern sind mehr als 50 Prozent mit dem HIV-Virus infiziert worden. 400 aidskranke Bluter starben bereits, darunter etliche aus dem Bonner Hämophilie-Zentrum. Und jede Woche stirbt noch einer.

In dem Film aus der Schweiz wird deutlich, dass viele Bluempfänger:innen wie Blutspender:innen nicht wissen, was mit dem Blut bzw. Plasma passiert und vor allem wissen sie nicht, woher es kommt.

Als eine der Protagonistinnen in dem Film, eine Empfängerin von Plasma aus der Schweiz, damit konfrontiert wird, wie die Armen in Cleveland ausgebeutet werden, ist sie „schockiert“.

Denn die allermeisten Blutspender:innen oder Plasmaempfänger:innen wissen davon nichts oder es ist ihnen egal.

Heidelberg ist weltweit eines der Zentren, jedenfalls was den Wohnort eines der reichsten Deutschen betrifft:

Wolfgang Marguerre, der die Firma Octapharma mitgegründet hat, wird in Heidelberg verehrt, jedenfalls von seinem Duz-Kumpel, dem Oberbürgermeister:

„Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie dich“, fasste Oberbürgermeister Eckart Würzner die Dankbarkeit zusammen, die er und viele Heidelberger Bürger dem Mäzen Wolfgang Marguerre entgegenbringen“…

Leider heißt jedoch nicht die ganze Stadthalle Heidelberg ‚Octapharma-Haus am Neckar‘ oder wenigstens ‚Wolfgangs Stadthalle‚, sondern nur ein Bereich im Obergeschoss der neu sanierten STADThalle heißt ab jetzt „Octapharma Lounge“.

2024 wurde in der RNZ noch über Kritik an Marguerre berichtet:

Aktuell wehren sich die „Konzertfreunde“ aber vor allem gegen den Vorschlag, den großen Saal nach Wolfgang Marguerre und das Foyer und den Ballsaal nach seinem Unternehmen Octapharma zu benennen.

Damit ist für die „Konzertfreunde“ die Grenze zwischen uneigennützigem Mäzenatentum und Sponsoring, für das Unternehmen eine Gegenleistung verlangen müssen, überschritten. Das machten die beiden Sprecher Martin Kölle und Dieter Strommenger bei einem Gespräch mit der RNZ deutlich.

Davon  ist am 30. Januar 2026 kein Wort mehr zu hören. Heidelberg hat jetzt eine Stadthalle, die sich anfühlt wie die „Allianz-Arena“, wie die zitierten Kritiker 2024 sagen:

„Sollte es so kommen, sinkt die Stadthalle auf das Niveau eines Fußballstadions wie die Allianz-Arena“, so Strommenger. Das Haus müsse der Bürgerschaft ohne Bedingungen zurückgegeben werden.

Es wäre eine sehr lange Geschichte, diese weltweiten Plasma-Geschäfte noch näher zu betrachten. Entscheidend ist, dass diese Plasma-Geschäfte vom Schweizer Fernsehen und einem ihren Interviewten als „neuer Kannibalismus“ bezeichnet werden.

Einige Hinweise müssen also erstmal genügen, viele Medizin- und Kapitalismuskritiker:innen haben das die letzten Jahrzehnte schon getan, deren Arbeiten sind von wirklich ganz enormer Bedeutung, um zu verstehen, was hier passiert.

Ein langer Recherche-Artikel von Christian Schmidt, Sílvia Caneco, Mario Damolin (Text) und Gregory Gilbert-Lodge (Illustration) von Juli 2021 ist sehr wichtig für die Analyse und Kritik an Marguerre und an Octapharma:

Wir sind nicht die ersten Journalisten, die die Geschehnisse in und um ein Octapharma-Spendenzentrum in Cleveland dokumentieren. «Die melken mich», sagt einer der Plasmaspender in die Kamera von François Pilet und Marie Maurisse, die im Jahr 2017 in der Stadt eine Dokumentation für Arte drehten. «Das letzte Mal dachte ich, ich sterbe», so der Kommentar eines anderen. Tatsächlich können häufige Plasmaspenden zu Schwächeanfällen führen; denn im Gegensatz zum Amerikanischen Roten Kreuz, das aus gesundheitlichen Gründen pro Jahr nur maximal 24 Plasmaspenden gestattet, nehmen die kommerziellen Plasmaverarbeiter ihrer Kundschaft gemäss eigenen Websites bis zu 104 Mal Plasma ab, zweimal wöchentlich, jede einzelne Woche im Jahr. Draussen vor dem Spendenzentrum sahen Pilet und Maurisse die Drogenhändler warten, im Wissen, dass ihre Kundschaft jetzt Geld hat.

Weiter heißt es:

Das alles macht uns ratlos. Ein Geschäftsmodell, das zwar legal ist, aber von Armut und Not profitiert, in dem der menschliche Körper eine Ware ist, die wie eine Zitrone ausgepresst wird. Dabei ist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit Jahrzehnten daran, ein weltweites System von unbezahlten Plasmaspenden aufzubauen. Bereits 79 Länder sammeln fast ihren gesamten Plasmabedarf ohne Entgelt. In der Schweiz ist das Spenden von Blutplasma gegen Geld sogar verboten, ausgerechnet jenem Land, wo Octapharma den Geschäftssitz hat. Dieses Verbot steht nicht in irgendeiner Verordnung, sondern in der Verfassung: Der Körper und seine Teile sollen keine Handelsware sein.

In dem Schweizer Film von 2017 wird berichtet, dass die meisten Blutspender:innen vor der Blut- und Plasmaentnahme im Kleingedruckten darauf hingewiesen werden, dass das Plasma zur Herstellung von Medikamenten benutzt werden kann.

De facto, so der Film, wird sehr häufig das Plasma einfach nur verkauft, auf dem Plasma-Markt. Plasma sei „wertvoller als Öl“, wie die Reportage im Intro sagt.

Der Schweizer Tagesanzeiger berichtete 2017 über „Octapharma“:

In Cleveland spenden die Menschen aber zweimal pro Woche, und dies Woche für Woche. Sie sind auf die 60 Dollar, die Octapharma für eine doppelte Spende zahlt, angewiesen. «Der Blutverkauf ist ihre einzige Chance für einen legalen Zusatzverdienst», sagt François Pilet. Danach kämen nur noch der Drogenhandel und die – in Cleveland illegale – Prostitution. Die Spender setzten ihre Gesundheit aufs Spiel, warnt der Clevelander Spitalarzt David Margolius. Sie würden an chronischer Müdigkeit und Kopfschmerzen leiden – und hätten durch die vielen Einstiche Venenentzündungen oder gar entzündete Armnerven.

Rudolf Schwabe, Direktor Blutspende SRK Schweiz, sagt: «Wir haben schon mehrfach klar gesagt, dass wir aus ethischen und moralischen Gründen jede Form von bezahlter Blutspende ablehnen. Eine solche Art von Blutbeschaffung diskreditiert das gesamte Blutspendewesen und gefährdet das Vertrauen zwischen Spender und Blutspendeorganisationen.»

Darüber berichtet auch der Verband der Opfer des Blutskandals e.V.

Im Recherche-Artikel von Christian Schmidt, Sílvia Caneco, Mario Damolin (Text) und Gregory Gilbert-Lodge (Illustration) von Juli 2021 heißt es:

La ville parjure, ou le réveil des Erinyes heisst ein Theaterstück der hochdekorierten französischen Schriftstellerin Hélène Cixous aus dem Jahr 1994. Zu Deutsch etwa: Die verletzte Stadt, oder das Erwachen der Rachegöttinnen. Thema des Stücks ist der Skandal um verschmutztes Blut. In einer Szene stehen zwei Anwälte am Grab von zwei Kindern, die an Infektionen gestorben sind, und sprechen mit der Friedhofsgärtnerin. Die Mutter der beiden verstorbenen Kinder komme regelmässig, sagt die Friedhofsgärtnerin zu einem der beiden Männer, sie leide sehr. Oh, antwortet daraufhin der Mann, er werde sich erkenntlich zeigen und dafür sorgen, dass die Familie wirklich sehr grosszügig entschädigt wird. Das sei es aber nicht, was die Mutter wolle, erwidert die Gärtnerin. Sie wolle nur ein Wort hören: «Verzeihung.»

Cixous hat dem einen Mann den Namen «Marguerre» gegeben. Den anderen nannte sie «Brackmann». So hiess ein Oberarzt am Bonner Hämophilie-Institut.

Doch heute, am 1. Februar 2026, wollen wir feiern.

Wir feiern ‚unseren‘ Wolfgang, den Heidelberger Mäzen, der so viel Gutes getan hat und sicher noch sehr viel Gutes tun wird.

Heidelberg ist keine Universitätsstadt, es ist eine Stadt der Pharma-Industrie.

Ohne diese Industrie gäbe es weder ein Theater noch eine Stadthalle. Oder jedenfalls kein so schönes Theater und keine so schön sanierte Stadthalle. Alles hat seinen Preis, ein Credo des Kapitalismus, nicht? Alles wird zur Ware, auch der menschliche Körper, ja gerade der. Die Menschen sind frei, wusste schon Karl Marx – frei an Produktionsmitteln und frei, ihre Arbeitskraft zu verkaufen.

Heute verkaufen sie auch ihre Körper und auf den a-sozialen Medien ihre Emotionen.

Aber bleiben wir frohgestimmt. Es geht heute, am 1. Februar 2026, um diese wundervolle frisch sanierte Heidelberger Stadthalle.

Deshalb sind wir so dankbar und froh, dass es die Pharma-Industrie gibt.

Wird sich auch die Universität Heidelberg mit dem „neuen Kannibalismus“ beschäftigen, wo wie zum Beispiel die Case Western Reserve University, die sich in Cleveland, Ohio, befindet, wo weite Teile dieser Fernsehreportage gedreht wurden?

Eine Veranstaltung im Oktober 2023 an der Case Western Reserve University wurde so angekündigt:

Diversity, Equity, and Inclusion Learning Group: America’s blood plasma industry, part II

Events | October 06, 2023 | Story by: Editorial Staff

Members of the Case Western Reserve University community are invited to join the Department of Population and Quantitative Health Sciences’ Diversity, Equity, and Inclusion Learning Group for its next session Thursday, Oct. 12, from noon to 1:30 p.m. in Wolstein Research Building, Room 1223B.

This session will be the second part in a discussion surrounding the blood plasma industry. Those planning to attend should watch the documentary Blood Business: The New Cannibalism? (Medical Documentary) | Real Stories (available on YouTube) prior to attending.

The Diversity, Equity, and Inclusion Learning Group meets on the second Thursday of each month to discuss articles relevant to diversity issues in population health research, learn how to include diverse perspectives in our research, and build new collaborations and networks together.

This group is a safe space for anyone who wants to expand their knowledge and skills related to diversity, equity and inclusion and is for people who are both new to these topics in research and those who have previously worked in this space. The learning group meets the second Thursday of each month.

Der Geschäftsführer der Heidelberger Kultur- und Kongress GmbH ist hin und weg:

Was ist Ihr persönliches Highlight nach dem Umbau der Stadthalle?

Die neue Barrierefreiheit. Dass nun auch Rollstuhlfahrer mit einem modernen Aufzug vom Eingang zur Garderobe und ins Foyer und die Säle kommen. Vorher mussten sie durch den Regen und einen Seiteneingang nutzen und der Aufzug dort, war fast immer defekt. Ein Highlight für mich ist aber auch der verglaste Portikus, von dem man auf den Neckar blicken kann und die Trennung im Untergeschoss von Küche und Künstler. Und mein persönlichstes Highlight, gerade als Heidelberger, die Bereitschaft einer Familie und eines Unternehmens uns solch ein Geschenk zu geben. Danke Barbara und Wolfgang Marguerre! Danke an Octapharma!

Wenn das mal die Armen in Cleveland wüssten, dass ihr Blut, das sie ja ‚freiwillig‘ hergeben und sich ‚freiwillig‘ aussaugen lassen, oft zweimal die Woche, auch den Rollstuhlfahrer:innen in Heidelberg quasi indirekt hilft, was für eine Story!

Eine einzige Plasma-Infusion-Sitzung kostet mitunter ca. 4000 Schweizer Franken, erzählt die eine Protagonistin in dem Schweizer Film. Das weiß sie ziemlich genau, weil sie nämlich in einer Apotheke arbeitet und die Preise für die Plasma-Produkte genau kennt.

Im Dezember 2023 publizierte die Stuttgarter Wochenzeitung Kontext einen Leserbrief zu Wolfgang Marguerre, den die Rhein-Neckar Zeitung nicht publizieren wollte („Wolfgang Marguerre, einem sehr reichen Mann, wurde kürzlich die Ehrenbürgerwürde der Stadt Heidelberg verliehen. Ein Bürger hält das für falsch und versuchte, einen kritischen Leserbrief in der örtlichen Zeitung unterzubringen. Vergeblich. Nun erscheint er eben bei uns“), dabei ist auch ein Foto abgebildet, das einen Protest vor dem Heidelberger Rathaus dokumentiert:

 

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